Stefan Everts: Weitere OP notwendig

Von Thoralf Abgarjan
Motocross
Stefan Everts muss erneut operiert werden

Stefan Everts muss erneut operiert werden

Die Odyssee des zehnfachen Motocross-Weltmeisters Stefan Everts geht weiter. Am kommenden Donnerstag wird er erneut operiert, weil er noch immer an den Nachwirkungen seiner Malaria-Infektion leidet.

Am kommenden Donnerstag wird sich Stefan Everts einer weiteren Operation unterziehen. Der zehnfache Motocross-Weltmeister hat weiterhin mit den Folgen seiner Malaria-Infektion zu kämpfen, die er sich Ende 2018 zugezogen hatte.

Acht Zehen wurden ihm bereits amputiert. Trotzdem, oder gerade deswegen, leidet er in beiden Füßen weiter unter starken Schmerzen.

«Letzte Woche habe ich einen weiteren Arzt aufgesucht, um eine weitere Meinung einzuholen», erklärte der Belgier.
«Ich will endlich diesen unerträglichen Schmerz loswerden. Jeden Tag habe ich Schmerzen. Ich habe alle Zehen des rechten Fußes verloren, so dass der Knochen vorn stark belastet ist. Bei der nächsten OP wollen sie versuchen, den Knochen zu glätten, so dass sich der Druck besser verteilen kann. Dazu wird vom linken Fuß ein Knochenstück transplantiert. Natürlich kann der Arzt nicht garantieren, dass ich schmerzfrei werde. Aber wenn er die Schmerzen nur um 40 Prozent lindern könnte, wäre ich schon ein glücklicher Mensch.»

Sohn Liam startet an diesem Wochenende in Valkenswaard erstmals in der EMX250. Everts Junior, der am vergangenen Wochenende im Matterley Basin das Auftaktrennen der EMX125 gewonnen hat, will sich erstmals auf der Viertaktmaschine versuchen. «Es ist nur ein Test für die nächste Saison», erklärt Stefan Everts. Nur 40 von 100 angetretenen Fahrern können sich für die Wertungsläufe qualifizieren. «Liam wird sich anstrengen müssen», erklärt der Vater. Das Zeittraining der Gruppe 2 beendete Liam Everts bereits auf Rang 7 und qualifizierte sich damit für die Wertungsläufe.


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