Stefan Everts: Operation Nr. 11 im Oktober

Von Thoralf Abgarjan
Motocross
Stefan Everts kämpft noch immer mit den Folgen seiner Malariainfektion

Stefan Everts kämpft noch immer mit den Folgen seiner Malariainfektion

Zehn Operationen hat Stefan Everts nach seiner Malariainfektion, die ihm beinahe das Leben kostete, bereits hinter sich. Im Oktober muss er noch dreimal unters Messer, weil die Wunden an seinen Füßen nicht abheilen.

Stefan Everts kämpft noch immer noch mit den Folgen seiner Malariainfektion aus dem Jahre 2018, die ihm beinahe das Leben gekostet hätte.

Im Oktober wird er auf beiden Fersen operiert. Bisher mussten dem erfolgreichsten Motocrossfahrer aller Zeiten acht Zehen amputiert werden. Jetzt sind 3 weitere Operationen geplant.

«In beiden Fersen sitzt eine Infektion», erklärt der Belgier. «Ich nehme zur Zeit wieder Antibiotika. Das Problem ist, dass sich die Wunden an meinen Fersen nicht schließen.»

Am kommenden Wochenende wird Liam Everts im italienischen Faenza auf Titeljagd gehen. Everts will seinen Sohn, der die Europameisterschaft anführt, bis dahin so gut wie möglich unterstützen, sonst wären die Operationen schon früher erfolgt.

«Es wird eine Technik angewendet, die aus der chinesischen Heilkunde kommt. Es wird zunächst Blut abgenommen, aus dem ein Film aus geronnenem Blut hergestellt wird. Dieser Film wird dann über die Wunden der Fersen gelegt. Dieser Prozess muss zwei oder dreimal wiederholt werden - jedes Mal unter Vollnarkose. Es wird einen ganzen Monat dauern.»

Die Schmerzen an den Füßen haben unterdessen etwas nachgelassen. «Ich verwende jetzt ein Gerät, das in Italien für die Wundheilung von Springpferden eingesetzt wird. Die nachlassenden Schmerzen machen mein Leben etwas angenehmer.»

«Hoffentlich bringen mir diese Operationen im Oktober Erleichterung», stöhnt Everts. «Das sind dann die Operationen Nummer elf, zwölf und dreizehn.»

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