Paolo Ciabatti (Ducati) rechnet weiter mit Petrucci

Von Günther Wiesinger
Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti bestätigt die Äusserungen von Pramac-Teammanager Francesco Guidotti. Danilo Petrucci wird auch 2018 für Ducati fahren.

Aprilia Racing sucht einen Nachfolger für Sam Lowes für die MotoGP-WM 2018. Es besteht Interesse an Danilo Petrucci und Álvaro Bautista, auch Jack Miller, Cal Crutchlow und Andrea Iannone wurden angefragt.

Aber Crutchlow hat für zwei Jahre bei HRC unterschrieben und fährt 2018 bei LCR-Honda, Iannone hat einen Suzuki-Vertrag bis Ende 2018, Bautista hat nach dem letztjährigen Rauschmiss keine übertriebene Lust an einer Rückkehr.

Und Petrucci wird sich bald wieder mit Pramac-Ducati einigen. Er wird aller Voraussicht wieder einen Vertrag mit Ducati Corse unterschreiben. Das Werk aus Borgo Panigale bietet ihm für 2018 eine nächstjährige Werksmaschine an.

«Es sieht so aus, als würden wir uns recht bald mit Danilo einigen. Beide Parteien haben ihr Einverständnis für ein neues Agreement signalisiert. Danilo ist froh, wenn er bei Ducati bleiben kann. Und wir sind glücklich, wenn er bei uns bleibt. Wir gehen davon aus, dass die Vereinbarung bald besiegelt wird», erklärte Ciabatti im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Nach dem zweiten Platz von Petrucci in Assen (er ist jetzt WM-Sieber vor Lorenzo!) ist sogar mit einer Verlautbarung vor dem GP von Deutschland zu rechnen.

Petrucci verdient in diesem Jahr 200.000 Euro, Aprilia offerierte 700.000 Euro, deshalb wird seine Gage voraussichtlich bei Ducati zumindest verdoppelt.

Manager Alberto Vergani wird dann weiterhin beide Schützlinge unter dem Dach von Ducati Corse haben – Petrucci und Melandri.

«Alberto ist ein sehr erfahrener Manager», weiß Paolo Ciabatti. «Außerdem ist er ein sehr vernünftiger Mensch, der die Situation aus allen Blickwinkeln betrachtet und eine 360-Grad-Sichtweise hat. Das Geld spielt immer eine Rolle, aber auch das Umfeld, das Motorrad, das Verhältnis sollten auch berücksichtigt werden.»

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