Valentino Rossi: «Sehe mir die Daten von Folger an»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Der neunfache Champion philosophierte in Silverstone über eine dritte Werks-Yamaha und Vergleiche mit dem deutschen MotoGP-Rookie Jonas Folger.

Beim privaten MotoGP-Test zuletzt am Montag in Misano saß der Doktor bereits erstmals auf dem Yamaha-Prototypen für das Jahr 2018. Die Japaner denken längst an die nächste Saison und wollen vor allem das Thema Reifenmanagement verbessern. Anders als bei Ducati und Honda machen Rossi und Vinales mitten im WM-Fight die Basisarbeit, sprich den Vorkoster, für das neue M1-MotoGP-Modell.

Fakt ist: Bei Honda ist diese Last seit Jahren auf drei Schultern verteilt. Neben dem Repsol-Team testet auch LCR-Pilot Cal Crutchlow als dritter Mann im Bunde neue Teile – und das sogar im GP-Betrieb. Und dazu testen Hiroshi Aoyama udn Takuma Tajahashi. Auch bei Ducati hat man mit Casey Stoner und Michele Pirro zwei schnelle Testfahrer. Pirro hat bereits Top-Plätze bei Wildcard-Einsätzen geholt. Zudem steuert Danilo Petrucci bei Pramac eine dritte permanente Desmosedici GP17.

All das warf in Silverstone auch bei Valentino Rossi die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines dritten Werksmotorrads auf. «Crutchlow erledigt für Honda viel Arbeit, sogar Tests auf den verschiedenen Strecken. Das ganze Thema hat wohl Vor- und Nachteile», schmunzelte Rossi im kleinen Kreis. Sein grinsend vorgebrachter Nachsatz: «Mit unserem Bike hätten Folger und Zarco sicher auch ihren Spaß.»

Nachdem Viñales bereits erklärt hatte, dass er sich Daten und auch die Reifenwahl beim Tech3-Kundenteam ansieht, gestand auch Rossi. «Ich schaue auch manchmal in die Aufzeichnungen. Zarcos Fahrstil ist jedoch gemessen an meinem zu unterschiedlich. Folger ist mir etwas ähnlicher. Bei ihm sehe ich mir öfters das Data-Recording an. Ich mache mir gerne ein Bild über die Entstehung mancher Ergebnisse. Die Reifenwahl ist aber sehr individuell.»

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