Álvaro Bautista statt Lorenzo: «Ein Traum wird wahr»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Álvaro Bautista

Álvaro Bautista

Der Spanier Álvaro Bautista darf kurz vor dem Abschied aus der MotoGP-WM (er fährt 2019 im Ducati-Superbike-Werksteam) in Australien das Werksbike von Jorge Lorenzo fahren.

Ducati Corse hat die überraschende Entscheidung bisher noch nicht kommuniziert, aber Álvaro Bautista macht kein Geheimnis mehr aus der Tatsache, dass er am kommenden Wochenende beim Australien-GP anstelle des verletzten Jorge Lorenzo auf der Werks-Ducati GP18 sitzen wird. Er brauste gestern in Japan mit einer 2017-Ducati auf den fünften Platz – vor Zarco, Viñales, Pedrosa und Petrucci.

Der Routinier Bautista (16 GP-Siege, 49 Podestplätze) übernimmt also den Staffelstab von Landsmann Lorenzo, der frühestens in Sepang (4.11.) wieder fahren kann. Er freut sich auf das Motorrad, das in diesem Jahr mit Lorenzo und Dovizioso schon sechs GP-Siege gefeiert hat. «Ich möchte mich bei Ducati und meinem Team für diese einmalige Gelegenheit bedanken», stellte Bautista artig fest. «Durch den Einsatz auf der Werks-Ducati wird ein Traum für mich wahr. Ich kann es nicht erwarten, am Freitag damit auf die Piste zu fahren.»

Auf Bautista warte also beim drittletzten Grand Prix eine große Herausforderung. Ohne Testfahrten wird das Wochenende eine Fahrt ins Ungewisse. «Wenn ich ehrlich bin, ich habe mir bisher kein Ziel gesetzt. Ich werde mich bemühen und versuchen, so viel wie möglich in kurzer Zeit zu lernen. Hoffentlich kann ich einen guten Job abliefern.»

Ángel-Nieto-Teambesitzer Jorge «Aspar» Martinez kann Ducati-Rennchef Gigi Dall’IGna nur schwer einen Wunsch abschlagen. Als der ziegenbärtige Italiener noch bei Aprilia Reparto Corse für einen WM-Titel nach dem anderen sorgte, gewann das Aspar-Team mit Bautista (2006), Talmacsi (2007), Simón (2009) und Terol (2001) viermal auf Aprilia die 125-ccm-Weltmeisterschaft. Und 2012 und 2013 räumte das Martinez-Team in der MotoGP-WM mit Aleix Espargaró auf den ART-Aprilia die Claiming-Rule-Wertung ab.

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