Karel Abraham (Ducati/22.): «Bin sehr optimistisch»

Von Petra Wiesmayer
MotoGP
Karel Abraham war nach den ersten Wintertests noch nicht ganz glücklich

Karel Abraham war nach den ersten Wintertests noch nicht ganz glücklich

Bei den MotoGP-Testfahrten in Valencia gab Karel Abraham sein Debüt bei Reale Avintia Racing und war, wie auch sein Teamkollege Tito Rabat, sehr angetan von seiner neuen Ducati für die Saison 2019.

Am durch Regen verkürzten ersten Testtag auf dem Circuit Ricardo Tormo bei Valencia war Karel Abraham mit einer schnellsten Runde von 1:33,301 min 1,8 Sekunden langsamer als der Schnellste, Maverick Viñales. Trotz Platz 20 war der Tscheche mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn immerhin ging es nur darum, einen ersten Eindruck vom Bike zu bekommen und sein neues Team kennenzulernen.

«Der erste Tag hätte nicht besser sein können! Das Motorrad ist wirklich gut und unterscheidet sich sehr von dem, das ich vorher gefahren bin», strahlte Abraham am Dienstag. Natürlich müsse man noch einiges ändern, gab er zu, das Wichtigste sei jedoch, dass er sich mit jeder Runde verbessert habe. «Ich bin begeistert von dem Team und dem Motorrad und bin sehr optimistisch. Das Team ist neu für mich, wir müssen noch einige Anpassungen vornehmen, aber insgesamt war der erste Tag in allen Aspekten gut.»

Auch Tag 2 der Tests stand im Zeichen der Anpassung und Umgewöhnung an eine Ducati, die sich deutlich von der unterscheidet, die er bisher gewöhnt war. Am Ende belegte Abraham Platz 22 in der Gesamtwertung. «Heute haben wir viel geleistet und wir konnten viele Dinge am Motorrad testen, aber wir haben nächste Woche in Jerez noch mehr zu tun, wo wir die Setup-Basis noch einmal überprüfen werden», fasste der 28-Jährige den Mittwoch zusammen.

«Wir wissen, dass das Potenzial des Motorrads viel größer ist als es unsere Position auf der Ergebnisliste zeigt. Wir mussten hart arbeiten, um das Beste aus dieser Maschine herauszuholen. Deshalb bin ich nicht ganz glücklich. Die erste Zusammenarbeit mit dem Team ist aber gut und ich bin sicher, dass wir uns im Wintertest verbessern werden, um das Maximum zu erreichen, bevor die Saison in Katar beginn.»

Die nächsten MotoGP-Testfahrten finden am 28. und 29. November auf dem Circuit Angel Nieto in Jerez de la Frontera statt.

Kombinierte Zeiten 20/21. November 2018:

1. Maverick Viñales (E), Yamaha, 1:30,757 min
2. Andrea Dovizioso (I), Ducati, +0,133 sec
3. Marc Márquez (E), Honda, +0,154
4. Jack Miller (AUS), Ducati, +0,182
5. Danilo Petrucci (I), Ducati, +0,202
6. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +0,217
7. Alex Rins (E), Suzuki, +0,497
8. Takaaki Nakagami (J), Honda, +0,547
9. Valentino Rossi (I), Yamaha, +0,614
10. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +0,643
11. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,648
12. Jorge Lorenzo (E), Honda, +0,827
13. Pol Espargaró (E), KTM, +0,871
14. Joan Mir (E), Suzuki, +0,957
15. Tito Rabat (E), Ducati, +1,183
16. Stefan Bradl (D), Honda, +1,258
17. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,334
18. Andrea Iannone (I), Aprilia, +1,367
19. Michele Pirro (I), Ducati, +1,463
20. Jonas Folger (D), Yamaha, +1,508
21. Johann Zarco (F), KTM, +1,752
22. Karel Abraham (CZ), Ducati, +2,149
23. Hafizh Syahrin (MAL), KTM, +2,251
24. Bradley Smith (GB), Aprilia, +2,271
25. Miguel Oliveira (P), KTM, +3,041

Valencia-Test, 21. November 2018:

1. Viñales, Yamaha, 1:30,757 min
2. Dovizioso, Ducati, 1:30,890
3. Márquez, Honda, 1:30,911
4. Miller, Ducati, 1:30,939
5. Petrucci, Ducati, 1:30,959
6. Morbidelli, Yamaha, 1:30,974
7. Rins, Suzuki, 1:31,254
8. Nakagami, Honda, 1:31,304
9. Rossi, Yamaha, 1:31,371
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,400
11. Bagnaia, Ducati, 1:31,405
12. Lorenzo, Honda, 1:31,584
13. Pol Espargaró, KTM, 1:31,628
14. Mir, Suzuki, 1.31,714
15. Rabat, Ducati, 1:31,940
16. Quartararo, Yamaha, 1:32,091
17. Iannone, Aprilia, 1:32,124
18. Folger, Yamaha, 1:32,265
19. Pirro, Ducati, 1:32,376
20. Zarco, KTM, 1:32,509
21. Abraham, Ducati, 1:32,906
22. Syahrin, KTM, 1:33,008
23. Smith, Aprilia, 1:33,028
24. Oliveira, KTM, 1:33,798

Valencia-Test, 20. November 2018:

1. Viñales, Yamaha, 1:31,416 min
2. Márquez, Honda, 1:31,718
3. Rossi, Yamaha, 1:31,845
4. Dovizioso, Ducati, 1:31,846
5. Bradl, Honda, 1:32,015
6. Morbidelli, Yamaha, 1:32,085
7. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:32,095
8. Petrucci, Ducati, 1:32,100
9. Pol Espargaró, KTM, 1:32,179
10. Pirro, Ducati, 1:32,220
11. Bagnaia, Ducati, 1:32,396
12. Rins, Suzuki, 1:32,402
13. Nakagami, Honda, 1:32,539
14. Miller, Ducati, 1:32,555
15. Mir, Suzuki, 1.32,787
16. Rabat, Ducati, 1:32,834
17. Zarco, KTM, 1:32,835
18. Lorenzo, Honda, 1:32,959
19. Iannone, Aprilia, 1:33,291
20. Abraham, Ducati, 1:33,301
21. Smith, Aprilia, 1:33,709
22. Folger, Yamaha, 1:33,810
23. Quartararo, Yamaha, 1:33,850
24. Syahrin, KTM, 1:34,233
25. Oliveira, KTM, 1:35,118

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