Cal Crutchlow (14.): «Die Schmerzen sind erträglich»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Cal Crutchlow

Cal Crutchlow

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow kämpfte am ersten IRTA-Testtag in Sepang mit einem ungewöhnlichen Problem. «Ich habe mit dem rechten Fuß kein gutes Gefühl, weil einfach der Stiefel zu voluminös ist», klagte er.

Cal Crutchlow beendete den ersten MotoGP-Testtag auf dem Sepang Circuit an 14. Stelle. Er war seit dem Freitag-Training in Australien nicht mehr auf der Honda gesessen. «Es ging viel besser als erwartet», stellte der Brite aus dem LCR-Honda-Team fest. «Man darf nicht vergessen, dass ich rechts einen Alpinestars-Stiefel trage, der ein paar Nummer größer ist als der linke. Das ist so, weil ich Alpinestars darum gebeten habe... Jetzt habe ich erkannt, dass er. zu groß geraten ist, er passt mir nicht, denn schau: Mein rechter Knöchel ist nicht viel dicker als der linke. Doch ich habe mit dem rechten Fuß kein gutes Gefühl, weil einfach der Stiefel zu voluminös ist. Das ist meine eigene Schuld, weil ich diesen Stiefel so bestellt habe. Und es führte dazu, dass ich den Hinterradbremshebel nicht ordentlich bedienen konnte. Ich habe einfach nicht das ideale Gefühl mit diesem riesigen Stiefel. Ich kann ihn in den Kurven nicht schnell genug hochziehen.»

«Aber davon abgesehen fühle ich mich gut. Nein, das ist untertrieben, ich fühle mich blendend, gleich in den ersten Runden an Vormittag. Nach meine ersten fliegende Runde meinte ich, ich sei eine 2:01 min-Runde gefahren. Es waren aber nur 2:08 min», lachte Cal. «Dann bin ich einmal fast über den Lenker abgeflogen, denn meine Fahrzeugkontrolle beim Bremsen ist noch nicht die beste. Ich lerne das Fahren wieder neu, so einfach ist das. Aber das Feedback ist gut. Das Team arbeitet sehr gut, sie sind geduldig mit mir, wie ich es erwartet habe. Ich bin froh, wieder fahren zu können. Ich denke, ich kann 2019 konkurrenzfähig sein, wie konkurrenzfähig, das kann ich noch nicht beurteilen. Es wird keine einfache Saison. heute habe ich jedenfalls nicht gepusht. Ich weiß, dass ich mich steigern kann, das ist erfreulich.»

«Die Beweglichkeit im rechten Knöchel scheint okay, auch wenn sie nicht bei 100 Prozent ist», erzählte der Brite. «Meine Kontrolle am Bremshebel rechts ist nicht fantastisch, ich bringe den Fuß nicht so rasch rauf wie üblich, auch wegen des großen Stiefels. Ich bin auch langsam, wenn ich den Fuß auf der Raste bewegen muss. Aber das wird bald besser werden. Hoffentlich. Ich bin insgesamt happy mit dem Knöchel. ich kann am Abend immer noch gehen. Ich konnte heute in der Früh nach dem Aufstehen kaum gehen. Erst nach 20 Minuten ging es. Ich bin gespannt, wie schwierig es morgen früh wird. Ich muss wohl extrem früh aus dem Bett... Die Schmerzen sind erträglich. Aber ich habe den Fuß nach dem Training eine halbe Stunde in einen Eimer mit Eiswürfeln gesteckt.»

Und der 33-Jährige schilderte: «Ich bin mit beiden Bikes gefahren, mit dem 2018er und dem 2019er. Aber ich bin so lange nicht mehr gefahren... Sogar das Loslassen der Kupplung zum ersten Mal in diesem Jahr war gewöhnungsbedürftig. Dann bin ich auf das 2019-Bike umgestiegen, mit dem Marc und Stefan schon mehr Erfahrung haben. Das Motorrad ist stärker und ist etwas anders zu fahren.»

MotoGP-IRTA-Test in Sepang, 6. Februar:

1. Marc Márquez, Honda, 1:59,621 min
2. Alex Rins, Suzuki, 1:59,880
3. Maverick Viñales, Yamaha, 1:59,937
4. Tito Rabat, Ducati, 1:59,983
5. Danilo Petrucci, Ducati, 2:00,051
6. Valentino Rossi, Yamaha, 2:00,054
7. Takaaki Nakagami, Honda, 2:00,158
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 2:00,197
9. Stefan Bradl, Honda, 2:00,214
10. Pol Espargaró, KTM, 2:00,313
11. Jack Miller, Ducati, 2:00,383
12. Franco Morbidelli, Yamaha, 2:00,460
13. Aleix Espargaró, Aprilia, 2:00,602
14. Cal Crutchlow, Honda, 2:00,681
15. Francesco Bagnaia, Ducati, 2:00,694
16. Miguel Oliveira, KTM, 2:00,902
17. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, 2:00,965
18. Fabio Quartararo, Yamaha, 2:00,985
19. Mika Kallio, KTM, 2:01,054
20. Johann Zarco, KTM, 2:01,121
21. Andrea Iannone, Aprilia, 2:01,249
22. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:01,286
23. Joan Mir, Suzuki, 2:01,432
24. Karel Abraham, Ducati, 2:01,627
25. Jonas Folger, Yamaha, 2:01,736
26. Hafizh Syahrin, KTM, 2:01,853

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