Danilo Petrucci: «Ich hoffe, dass sich alles ändert»

Von Ivo Schützbach
Ducati-Werksfahrer Danilo Petrucci

Ducati-Werksfahrer Danilo Petrucci

Die Rennstrecke im MotorLand Aragon war selten ein gutes Pflaster für das MotoGP-Team von Ducati. Nach der schmerzhaften Niederlage in Misano, haben Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci einiges gutzumachen.

Sechster und Zehnter lautet die niederschmetternde Bilanz für das Ducati-Werksteam beim Heim-Grand-Prix am vergangenen Sonntag in Misano. Bereits am kommenden Wochenende geht es im MotorLand Aragon nahe Alcaniz weiter, Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci belegen hinter Honda-Star Marc Marquez den zweiten und dritten Platz in der Weltmeisterschaft. Allerdings haben die beiden Italiener nach 13 von 19 Rennen bereits 93 und 124 Punkte Rückstand.

«Das MotorLand ist eine der ungewöhnlichsten Strecken im Kalender», meint Dovizioso. «In der Vergangenheit holte ich dort kaum ein gutes Ergebnis, doch letztes Jahr wurde ich Zweiter. Damit im Hinterkopf gehen wir das Rennen an, aber wie wir in Misano sehen konnten, ist jedes Rennen eine Geschichte für sich und alles kann sich von einem Jahr aufs nächste ändern.»

Teamkollege Petrucci beendete jedes der ersten neun Rennen in den Top-6, fuhr dreimal aufs Podium und durfte Anfang Juni in Mugello seinen ersten GP-Sieg feiern. Doch die letzten vier Rennen kam der 28-Jährige nie über Rang 7 hinaus.

«Ich mag Aragon, aus einer Reihe Gründe sind mir dort aber nie gute Resultate gelungen», grübelte Petrucci. «Ich hoffe, dass sich jetzt alles ändert und ich den Trend der letzten Rennen umkehren kann. In Silverstone und Misano war ich im Rennen schneller als im Training. Ab jetzt muss ich mich während des Wochenendes so weit verbessern, dass ich am Sonntag von der Spitze weg starten kann. Das Team leistet großartige Arbeit, aber wir müssen weitere Fortschritte erzielen, um das letzte Saisondrittel positiv zu beginnen und den dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigen zu können. Das ist mein Hauptziel.»

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