Quartararo (Yamaha/8.): Poles für Siege eintauschen

Von Nora Lantschner
MotoGP
Auch ohne Bestzeit im MotoGP-Test zufrieden: Fabio Quartararo

Auch ohne Bestzeit im MotoGP-Test zufrieden: Fabio Quartararo

Beim MotoGP-Test in Katar riss für Fabio Quartararo am Samstag eine Serie, trotzdem ist der Petronas-Yamaha-Jungstar im Hinblick auf den Saisonauftakt zuversichtlich: «Wir machen kleine Schritte nach vorne.»

Nach drei Tagesbestzeiten beim Sepang-Test stand Fabio Quartararo am Samstagabend in Doha nicht an der Spitze der Zeitenliste. «Am Ende erwarte ich nie, dass ich sagen würde, dass ich mit P8 sehr happy bin», kommentierte der Petronas-Yamaha-Jungstar schmunzelnd. «Aber heute war nicht einfach, wir haben an der Pace gearbeitet.»

«Natürlich werden wir morgen noch einen Schritt machen müssen, aber ich fühle mich schon nicht so schlecht auf dem Bike, was sehr gut ist, weil wir wissen, dass hier das erste Rennen ansteht. Wir machen kleine Schritte nach vorne», bekräftigte «El Diablo».

Der 20-Jährige aus Nizza landete mit einem Rückstand von 0,612 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Suzuki-Ass Alex Rins auf Rang 8. Davon will sich Quartararo aber nicht aus der Ruhe bringen lassen.

«Es ist so, wie ich schon in Malaysia erklärt habe. Okay, da haben wir eine Zeitattacke versucht, aber unser Ziel war trotzdem, an der Pace zu arbeiten», erinnerte Quartararo. «Wir hatten eine gute Pace, aber es war nicht die beste – und hier in Doha haben wir uns ein bisschen verbessert. Darüber bin ich sehr glücklich. Morgen und übermorgen werden wir in dieselbe Richtung weitergehen.»

Denn das Ziel ist nach sechs Pole-Positions und sieben Podestplätzen in seinem Rookie-Jahr in der MotoGP-Klasse klar: «Am Ende haben wir im Vorjahr Pole-Positions geschafft, aber keinen Sieg. Vielleicht wird das Ziel in diesem Jahr sein, das zu tauschen. Vielleicht keine Pole, aber dafür gewinnen», lachte Fabio verschmitzt, fügte dann aber schnell an: «Dafür müssen wir natürlich sehr hart arbeiten.»

Katar-Test, MotoGP, 22. Februar:

1. Rins, Suzuki, 1:54,462 min
2. Mir, Suzuki, 1:54,464 min, + 0,002 sec
3. Viñales, Yamaha, 1:54,494, + 0,032
4. Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,172
5. Morbidelli, Yamaha, 1:54,700, + 0,238
6. Marc Márquez, Honda, 1:54,823, + 0,361
7. Rossi, Yamaha, 1:54,876, + 0,414
8. Quartararo, Yamaha, 1:55,074, + 0,612
9. Bagnaia, Ducati, 1:55,204, + 0,742
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:55,268, + 0,806
11. Dovizioso, Ducati, 1:55,308, + 0,846
12. Zarco, Ducati, 1:55,360, + 0,898
13. Miller, Ducati, 1:55,430, + 0,968
14. Pol Espargaró, KTM, 1:55,449, + 0,987
15. Nakagami, Honda, 1:55,627, + 1,165
16. Binder, KTM, 1:55,644, + 1,182
17. Rabat, Ducati, 1:55,707, + 1,245
18. Oliveira, KTM, 1:55,737, + 1,275
19. Crutchlow, Honda, 1:55,757, + 1,295
20. Lecuona, KTM, 1:56,135, + 1,673
21. Alex Márquez, Honda, 1:56,552, + 2,090
22. Smith, Aprilia, 1:57,027, + 2,565 

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