Trotz Sturz: Joan Mir (7./Suzuki) fühlt sich gut

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Joan Mir war zwar schnell, stürzte aber kurz vor dem Abschluss

Joan Mir war zwar schnell, stürzte aber kurz vor dem Abschluss

Joan Mir stürzte mit seiner Suzuki kurz vor dem Abschluss des zweiten Testtags in Katar. Für die neue MotoGP-Saison fühlt er sich aber immer besser gerüstet.

Joan Mir hatte am zweiten Testtag in Katar einen Schreckmoment zu überstehen: Der spanische MotoGP-Rennfahrer vom Team Suzuki Ecstar stürzte in Kurve 6 mit seiner GSX-RR, blieb aber unverletzt. Trotzdem war der 22-Jährige mit dem siebten Platz und etwas mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf die Bestzeit von Yamaha-Pilot Fabio Quartararo zufrieden: «Ich fühle mich gut und es wäre auch gut, wenn wir so weitermachen könnten.» Schon am ersten Testtag war Mir stark, als er auf Platz 2 hinter Teamkollege Alex Rins nur hauchdünn Rang 1 verpasste.

Um richtig angreifen zu können, hat Mir aktuell noch nicht alle Puzzleteile beisammen. Er sagt: «Aber ich glaube, dass das bald der Fall sein wird.» Am zweiten Tag testete er vorwiegend die Vorderradgabel und diverse Verkleidungskonfigurationen. Schon am Montag möchte Joan Mir Motorrad und Abstimmung optimieren, um eine gute Runde zum Abschluss des dreitägigen Tests hinlegen zu können.

Dass die Suzuki-Piloten auf dem Losail International Circuit gut zurechtkommen, ist auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben. Weltmeister Marc Márquez, der ebenfalls stürzte, studierte schon am Samstag Mirs Linie. «Das macht er aber häufig», weiß der WM-Zwölfte von 2019. In Zukunft möchte auch er vermehrt nach den Rivalen schauen: «Bisher war das noch nicht möglich, weil häufiger ich auf mich selbst geschaut habe, aber bald werde ich auch das machen können.»

Katar-Test, MotoGP, 23. Februar, 18 Uhr MEZ

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:54,038
2. Alex Rins, Suzuki, + 0,162 sec
3.
Maverick Viñales, Yamaha, + 0,226
4. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,443
5. Pecco Bagnaia, Ducati, + 0,482
6. Johann Zarco, Ducati, + 0,527
7. Joan Mir, Suzuki, + 0,574
8. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,624
9. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,702
10. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,721
11. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,724
12. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,814
13. Pol Espargaró, KTM, + 0,852
14. Marc Márquez, Honda, + 1,055
15. Jack Miller, Ducati, + 1,156
16. Tito Rabat, Ducati, + 1,314
17. Miguel Oliveira, KTM, + 1,562
18. Iker Lecuona, KTM, + 1,606
19. Alex Márquez, Honda, + 1,687
20. Brad Binder, KTM, + 2,140
21. Cal Crutchlow, Honda, + 2,140
22. Bradley Smith, Aprilia, + 2,369

Katar-Test, MotoGP, 22. Februar, 20 Uhr

1. Rins, Suzuki, 1:54,462 min
2. Mir, Suzuki, 1:54,464 min, + 0,002 sec
3. Viñales, Yamaha, 1:54,494, + 0,032
4. Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,172
5. Morbidelli, Yamaha, 1:54,700, + 0,238
6. Marc Márquez, Honda, 1:54,823, + 0,361
7. Rossi, Yamaha, 1:54,876, + 0,414
8. Quartararo, Yamaha, 1:55,074, + 0,612
9. Bagnaia, Ducati, 1:55,204, + 0,742
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:55,268, + 0,806
11. Dovizioso, Ducati, 1:55,308, + 0,846
12. Zarco, Ducati, 1:55,360, + 0,898
13. Miller, Ducati, 1:55,430, + 0,968
14. Pol Espargaró, KTM, 1:55,449, + 0,987
15. Nakagami, Honda, 1:55,627, + 1,165
16. Binder, KTM, 1:55,644, + 1,182
17. Rabat, Ducati, 1:55,707, + 1,245
18. Oliveira, KTM, 1:55,737, + 1,275
19. Crutchlow, Honda, 1:55,757, + 1,295
20. Lecuona, KTM, 1:56,135, + 1,673
21. Alex Márquez, Honda, 1:56,552, + 2,090
22. Smith, Aprilia, 1:57,027, + 2,565

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