Aleix Espargaró (Aprilia/13.): «Ich vertraue Romano»

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Mit breiter Brust geht Aprilia-Pilot Aleix Espargaró in die neue MotoGP-Saison

Mit breiter Brust geht Aprilia-Pilot Aleix Espargaró in die neue MotoGP-Saison

Trotz kleinerer Probleme sei es die beste Aprilia, auf der er bisher gesessen habe, sagt MotoGP-Pilot Aleix Espargaró. Der Spanier strotzt nach den IRTA-Testtagen in Katar vor Selbstvertrauen.

Aleix Espargaró erlebte drei unruhige Testtage in Katar. Das lag mitunter daran, dass seine Aprilia zwar schnell war, aber der MotoGP-Pilot nicht in der Lage war, viele Runden zu drehen. Espargaró klärt auf: «Es gab nur kleine Probleme, aber es waren zu viele. Trotzdem sind wir wettbewerbsfähig und konnten ein hohes Tempo bei der Rennsimulation gehen.»

Mit 0,574 sec Rückstand schloss der Spanier den Aufenthalt am Losail International Circuit auf Platz 13 ab. Er testete zwei unterschiedliche Motoren und wird in den kommenden Tagen gemeinsam mit Aprilia-Racing-Techniker Romano Albesiano und seinem Team entscheiden, welches Aggregat er beim Saisonstart am 8. März in Katar verwenden wird.

Dabei geht es bei den Unterschieden nicht ausschließlich um die Zusatz-Power, erklärte er: «Es geht auch um das Gefühl. Das Potenzial des Motors ist groß, aber wir müssen die Daten analysieren. Im Kopf habe ich meine Entscheidung getroffen, aber es geht nicht nur darum. Es geht auch um die Sicherheit. Ich vertraue Romano, er kennt mein Gefühl und wird die richtige Wahl treffen.» Viel Zeit bleibt aber nicht, denn Aprilia muss die Motoren schnellstmöglich verfrachten.

Zu seiner eigenen Verfassung sagt der Spanier: «Ich bin motiviert. In den vergangenen Jahren hatten wir immer zu kämpfen. Diesmal wird es zwar auch nicht einfach, aber ich fühle mich, als wäre ich in der Form meines Lebens. Ich bin bereit, in den Kampf um das Podium einzugreifen.»

Sein Motorrad sei die beste Aprilia, die er je gefahren habe, sagte Aleix. Klingt so, als müssten die Puzzleteile nur noch zusammengefügt werden. Espargaró: «Wir werden sehen, wie es funktionieren wird. Aber ich sehe nicht viele Fahrer, die viel schneller sind. Das Team und ich wollen das Bestmögliche erreichen.»

Zu schlagen gilt es die Vorjahresplatzierung. Der 30-Jährige, der in der Königsklasse in sein viertes Jahr für Aprilia geht, belegte 2019 mit 63 Punkten den 14. Rang. Seine beste Saison erlebte er 2014, als er auf einer Open-Class-Yamaha WM-Siebter wurde.

Katar-Test, MotoGP, 24. Februar, 20 Uhr (18 Uhr MEZ)

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:53,858 min
2. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:53,891 min, + 0,033 sec
3. Alex Rins, Suzuki, 1:54,068, + 0,210
4. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:54,077, + 0,219
5. Jack Miller, Ducati, 1:54,105, + 0,247
6. Joan Mir, Suzuki, 1:54,129, + 0,271
7. Marc Márquez, Honda, 1:54,149, + 0,291
8. Takaaki Nakagami, Honda, 1:54,239, + 0,381
9. Brad Binder, KTM, 1:54,283, + 0,425
10. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:54,312, + 0,454
11. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:54,326, + 0,468
12. Valentino Rossi, Yamaha, 1:54,332, + 0,474
13. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:54,432, + 0,574
14. Pol Espargaró, KTM, 1:54,623, + 0,765
15. Tito Rabat, Ducati, 1:54,674, + 0,816
16. Danilo Petrucci, Ducati, 1:54,752, + 0,894
17. Johann Zarco, Ducati, 1:54,760, + 0,902
18. Cal Crutchlow, Honda, 1:54,830, + 0,972
19. Miguel Oliveira, KTM, 1:55,008, + 1,150
20. Iker Lecuona, KTM, 1:55,301, + 1,443
21. Alex Márquez, Honda, 1:55,519, + 1,661
22. Bradley Smith, Aprilia, 1:55,916, + 2,058

Katar-Test, MotoGP, kombinierte Zeitenliste

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:53,858 min
2. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:53,891 min, + 0,033 sec
3. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:54,038, + 0,180
4. Alex Rins, Suzuki, 1:54,068, + 0,210
5. Jack Miller, Ducati, 1:54,105, + 0,247
6. Joan Mir, Suzuki, 1:54,129, + 0,271
7. Marc Márquez, Honda, 1:54,149, + 0,291
8. Takaaki Nakagami, Honda, 1:54,239, + 0,381
9. Brad Binder, KTM, 1:54,283, + 0,425
10. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:54,312, + 0,454
11. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:54,326, + 0,468
12. Valentino Rossi, Yamaha, 1:54,332, + 0,474
13. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:54,432, + 0,574
14. Johann Zarco, Ducati, 1:54,565, + 0,707
15. Pol Espargaró, KTM, 1:54,623, + 0,765
16. Danilo Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,776
17. Tito Rabat, Ducati, 1:54,674, + 0,816
18. Cal Crutchlow, Honda, 1:54,830, + 0,972
19. Miguel Oliveira, KTM, 1:55,008, + 1,150
20. Iker Lecuona, KTM, 1:55,301, + 1,443
21. Alex Márquez, Honda, 1:55,519, + 1,661
22. Bradley Smith, Aprilia, 1:55,916, + 2,058

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