Davide Brivio (Suzuki): Lasst uns das Virus schlagen

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Ein direkter Austausch findet zwischen Davide Brivio und Alex Rins momentan nicht statt

Ein direkter Austausch findet zwischen Davide Brivio und Alex Rins momentan nicht statt

Davide Brivio, Teammanager des Suzuki Ecstar Teams, appelliert eindringlich an die MotoGP-Fans. Er sagt, dass das Rennen gegen das Coronavirus momentan das wichtigste Rennen sei.

Davide Brivios Appell an die Fans der MotoGP-Klasse ist eindringlich und unmissverständlich. «Das Rennen gegen Covid-19 ist das wichtigste Rennen im Moment. Lasst uns das Virus schlagen, damit wir das Leben genießen und loslegen können. Wenn die Saison startet, wird sie großartig», ist sich der Teammanager des Suzuki Ecstar Team sicher.

Jedoch ist noch nicht klar, wann die Ampeln zum ersten Mal erlischen. Die Hoffnungen, dass der ersten Grand Prix in Jerez stattfinden wird, sind gering. Je früher die Saison aber losgehen würde, desto besser wäre das für die Teams. Diese Meinung teilt auch Brivio: «Das betrifft natürlich auch unsere Sponsoren, aber ehrlich gesagt: Daran denkt jetzt niemand. Das Geschäft ist momentan eher zweitrangig. Der Fokus sollte auf der Gesundheit liegen.»

Brivio arbeitet momentan von daheim aus und versucht, die Dienstangelegenheiten per Mail oder Telefon zu regeln. Dabei hält er sich an die Vorgaben der Regierung, aber die Planungen sind dadurch erschwert. Trotzdem befindet er sich im regen Austausch mit der Vermarktungsgesellschaft Dorna, der FIM und der IRTA: «Wir haben eine gute Beziehung. Wir versuchen, die Probleme zu lösen und wir verstehen auch die Schwierigkeiten der Dorna. Wir versuchen, sie zu unterstützen und uns solidarisch zu zeigen, damit wir so bald wie möglich wieder an der Rennstrecke sind.»

Es gibt aber auch noch andere Kontakte, die Brivio pflegen muss: Zum Beispiel zu den Fabrikarbeitern in Japan und anderen Teammitgliedern: «Die Ingenieure verfolgen den vorgegebenen Plan. Von der technischen Seite waren wir mit dem Bike nach den Tests zufrieden. Wir haben nicht so viel Arbeit, denn das Motorrad war bereit. Wir halten alle via Telefon, Mail und WhatsApp auf dem Laufenden.»

Das gilt auch für die beiden Piloten Joan Mir und Alex Rins, die in Andorra leben und sich dort fit halten. Brivio berichtet: «Sie sind nicht glücklich, aber sie sind in einer guten Verfassung und trainieren. Sie sind bereit, sobald das erste Rennen stattfinden wird. Auch sie müssen die Lage akzeptieren, jeder versteht die Prioritäten derzeit.» Und die liegen momentan darauf, das Rennen gegen Covid-19 zu gewinnen.

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