Bagnaia: «Virtuelle MotoGP ist fast schwieriger»

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia

Francesco «Pecco» Bagnaia nahm am eSport-Event «Stay at home GP» teil und schaffte es auf dem virtuellen Mugello-Rundkurs aufs Podest. Der Italiener ist sich sicher: Virtuell hätte es schon lange mit dem Sieg geklappt.

Für seinen Einsatz beim eSport-Rennen «Stay at home GP» holte sich Francesco Bagnaia professionellen Rat von einem echten ESport-Champion. «Ich muss gestehen, dass ich Andrea Severi, der eine virtuelle Ducati fährt, um ein gutes Set-up bat, aber ich bin da wahrscheinlich nicht der Einzige, der das gemacht hat. Auch Márquez, Quartararo und Viñales hatten wohl die gleiche Idee. Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das MotoGP-Game gespielt habe, und es war hart. Es war fast schwieriger als im echten Leben», erzählte der Moto2-Weltmeister von 2018 gegenüber GPOne.com.

Und der WM-Fünfzehnte des Vorjahres erklärte selbstbewusst: «Wenn es immer ein Video Game gewesen wäre, dann hätte ich es schon vor Jahren aufs höchste Podesttreppchen geschafft. Ich habe immer das MotoGP-Game gespielt und viele Podestplätze erzielt, aber im echten Leben ist es etwas anderes.» Er übte sich aber auch in Selbstkritik. Auf die Frage, was zum Sieg gefehlt habe, zählte er nüchtern auf: «Alex Márquez fuhr wirklich sauber, ich machte zu viele Fehler, deshalb ist es auch richtig, dass er gewonnen hat. Nach der ersten Runde war ich ruhig, ich wollte am Ende angreifen, aber dazu war ich nicht in der Lage.»

Er könne die Schuld nicht auf die Reifen schieben, winkte der Pramac-Ducati-Pilot lachend ab, und erklärte: «Das Ganze war mehr für die Fans als für uns Fahrer. Ich mochte es und ich finde, wir sollten das öfters machen, und auch die Rennen über mehr als sechs Runden laufen lassen. Ich habe gehört, dass es in einigen Wochen ein weiteres Rennen geben wird, und da werde ich sicherlich dabei sein.»

Auf die Frage, wie er sich in der Coronakrise die Zeit vertreibe, verriet der 23-Jährige aus Turin: «Ich schaue mir Filme und TV-Serien an, spiele auf der Playstation und versuche, so gut es geht zu trainieren. Ich bleibe auch mit anderen Fahrern und meinen Freunden in Kontakt.»

Der aktuelle Motorrad-GP-Kalender 2020

08. März: Doha/Q (ohne MotoGP)
17. Mai: Le Mans/F
31. Mai: Mugello/I
07. Juni: Barcelona/E
21. Juni: Sachsenring/D
28. Juni: Assen/NL
12. Juli: KymiRing/SF
09. August: Brünn/CZ
16. August: Red Bull Ring/A
30. August: Silverstone/GB
13. September: Misano/I
27. September: Aragón/E
04. Oktober: Buriram/TH
18. Oktober: Motegi/J
25. Oktober: Phillip Island/AUS
01. November: Sepang/MAL
15. November: Texas/USA
22. November: Las Termas/AR
29. November: Valencia/E

Ohne Datum: Jerez/E

Mehr über...

Weblinks

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Ferrari und Sebastian Vettel: Vertrauen verloren

Mathias Brunner
​Es wird 2021 keine sechste gemeinsame Saison geben mit Ferrari und Sebastian Vettel: Auf den ersten Blick geht’s ums Geld. Aber der tiefergehende Grund dürfte sein – das gegenseitige Vertrauen ist weg.
» weiterlesen
 

TV-Programm

Fr. 29.05., 19:05, Motorvision TV
Racing Files
Fr. 29.05., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
Fr. 29.05., 19:30, Motorvision TV
Top Speed Classic
Fr. 29.05., 20:15, ORF Sport+
Schätze aus dem ORF-Archiv: Tennisklassiker BA Trophy Wien 2010 Melzer - Haider-Maurer
Fr. 29.05., 20:55, Motorvision TV
Andros E-Trophy
Fr. 29.05., 21:15, Hamburg 1
car port
Fr. 29.05., 21:40, Motorvision TV
400 Thunder Australian Drag Racing Series
Fr. 29.05., 22:35, Motorvision TV
New Zealand Jetsprint Championship
Fr. 29.05., 23:00, Eurosport
Motorsport
Fr. 29.05., 23:00, Motorvision TV
Formula Drift Championship
» zum TV-Programm