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Keine Motorentwicklung für 2021: Gut für die MotoGP?

Die MotoGP-Asse werden mit den bereits für 2020 homologierten Motoren auch in das Jahr 2021 starten. LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow nimmt es gelassen: «Der Fahrer macht auf dem Motorrad einen großen Unterschied.»

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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Als Reaktion auf die Coronakrise wurde die Motorentwicklung in der MotoGP-WM bis zum Saisonstart 2021 eingefroren, das gilt auch für die sogenannten "concession teams", aktuell Aprilia und KTM. Erst nach dem ersten Rennen des kommenden Jahres greifen dann wieder die bisher bekannten Regeln. Das bedeutet, dass Hersteller mit Konzessionen 2021 wieder am Motor arbeiten können, während Honda, Ducati, Yamaha und Suzuki erst 2022 wieder ein neues Triebwerk homologieren dürfen. Außerdem gilt für alle: Das bereits homologierte Aero-Paket darf erst während der Saison 2021 ein Update pro Fahrer erhalten.

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Neben der Kostenreduktion spielte bei der Entscheidung von Motorrad-Weltverband FIM, Teamvereinigung IRTA, Herstellerbund MSMA und WM-Promoter Dorna auch der Gedanke der Chancengleichheit eine Rolle, denn die in Europa ansässigen Hersteller waren in den vergangenen Wochen stärker eingeschränkt als die Kollegen in Japan.

"Sie haben die richtige Entscheidung getroffen", findet Cal Crutchlow. "Hervé [Poncharal], IRTA und MSMA haben es richtig gemacht. Es ist schwierig, weil wir das Motorrad immer verbessern wollen – die Ingenieure genauso – aber so ist es für alle fairer. Der Schlüssel wird sein, ob du mit deinem Bike und dem Set-up glücklich bist. Es ist schwierig zu wissen, wie wir uns – ausgehend von dem, wo wir jetzt stehen – verbessern können."

"Einige Leute, die vielleicht einen guten Schritt von 2020 auf 2021 geplant haben, werden härter getroffen, aber das Feld, das wir hatten, war schon sehr konkurrenzfähig", ergänzte der LCR-Honda-Pilot. "Ein Motorrad war besonders stark – und ich werde nicht sagen welches – und sie werden davon profitieren. Aber der Fahrer macht auf dem Motorrad auch einen großen Unterschied."

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"Es war richtig und es ist gut für die WM", fasste der 34-jährige Brite zusammen. "Es sorgt dafür, dass es weiter eng zugeht und so weitergeht, wie es seit 2014 ist. Auch Aprilia und KTM müssen nicht so viel auf die anderen Bikes aufholen, weil sie gute, starke Bikes und schnelle Fahrer haben. Wir haben eine gute WM und ich freue mich darauf, wenn es losgeht."

Zur Erinnerung: Bei den Testfahrten in Doha trennten die Top-7 zuletzt keine drei Zehntel. Beim Sepang-Test Anfang Februar waren alle sechs MotoGP-Hersteller in den Top-10 (und 0,345 Sekunden) vertreten.

Gesamtwertung IRTA-Test Sepang, 7. bis 9. Februar:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,349 min

2. Cal Crutchlow, Honda, 1:58,431 min, + 0,082 sec

3. Alex Rins, Suzuki, 1:58,450, + 0,101

4. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,502, + 0,153

5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:58,541, + 0,192

6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,606, + 0,257

7. Pol Espargaró, KTM, 1:58,610, + 0,261

8. Jack Miller, Ducati, 1:58,616, + 0,267

9. Dani Pedrosa, KTM, 1:58,662, + 0,313

10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,694, + 0,345

11. Joan Mir, Suzuki, 1:58,731, + 0,382

12. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,764, + 0,415

13. Marc Márquez, Honda, 1:58,772, + 0,423

14. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:58,831, + 0,482

15. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:58,859, + 0,510

16. Maverick Viñales, Yamaha, 1:58,893, + 0,544

17. Johann Zarco, Ducati, 1:58,951, + 0,602

18. Alex Márquez, Honda, 1:59,042, + 0,693

19. Brad Binder, KTM, 1:59,104, + 0,755

20. Tito Rabat, Ducati, 1:59,549, + 1,200

21. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:59,697, + 1,348

22. Bradley Smith, Aprilia, 1:59,841, + 1,492

23. Takaaki Nakagami, Honda, 1:59,860, + 1,511

24. Iker Lecuona, KTM, 1:59,898, + 1,549

25. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:00,100, + 1,751

26. Mika Kallio, KTM, 2:00,148, + 1,799

27. Lorenzo Savadori, Aprilia, 2:03,150, + 4,801

28. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:03,674, + 5,325

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Gesamtwertung IRTA-Test Doha, 22. bis 24. Februar:

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:53,858 min

2. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:53,891 min, + 0,033 sec

3. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:54,038, + 0,180

4. Alex Rins, Suzuki, 1:54,068, + 0,210

5. Jack Miller, Ducati, 1:54,105, + 0,247

6. Joan Mir, Suzuki, 1:54,129, + 0,271

7. Marc Márquez, Honda, 1:54,149, + 0,291

8. Takaaki Nakagami, Honda, 1:54,239, + 0,381

9. Brad Binder, KTM, 1:54,283, + 0,425

10. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:54,312, + 0,454

11. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:54,326, + 0,468

12. Valentino Rossi, Yamaha, 1:54,332, + 0,474

13. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:54,432, + 0,574

14. Johann Zarco, Ducati, 1:54,565, + 0,707

15. Pol Espargaró, KTM, 1:54,623, + 0,765

16. Danilo Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,776

17. Tito Rabat, Ducati, 1:54,674, + 0,816

18. Cal Crutchlow, Honda, 1:54,830, + 0,972

19. Miguel Oliveira, KTM, 1:55,008, + 1,150

20. Iker Lecuona, KTM, 1:55,301, + 1,443

21. Alex Márquez, Honda, 1:55,519, + 1,661

22. Bradley Smith, Aprilia, 1:55,916, + 2,058

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3

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Pertamina Enduro VR46 Racing Team

116

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

92

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

77

6

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Trackhouse MotoGP Team

68

7

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

67

8

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

9

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

57

10

Fermin Aldeguer

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