Marc Márquez: Aus vergangenen Fehlern gelernt

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Marc Márquez

Marc Márquez

Repsol-Honda-Crew-Chief Santi Hernandez erwartet eine turbulente Saison und gesteht mit Blick auf die Risikobereitschaft seines Schützlings: «Mit Marc leide ich immer.» Allerdings ist Marc auch reifer geworden, weiss er.

Da die MotoGP-Saison in diesem Jahr kürzer als gewohnt ausfallen wird, erwartet die Experten und Fans eine besonders spannende WM. Denn die GP-Stars wissen: Weniger WM-Runden bedeuten weniger Gelegenheiten, um Punkte zu sammeln, deshalb haben viele bereits angekündigt, mehr Risiken eingehen zu wollen. Allerdings bedeutet eine verkürzte WM auch, dass sie sich weniger Fehler erlauben dürfen, da keine Zeit für Verletzungspausen bleibt.

Das weiss auch Santi Hernandez. Entsprechend stark erwartet der Crew-Chief aus dem Repsol-Honda-Team ins Schwitzen zu kommen, denn sein Schützling Marc Márquez hatte schon in der Vergangenheit keine Probleme damit, Risiken einzugehen. «Mit Marc leide ich immer», seufzt er denn auch im spanischen MotoGP.com-Podcast.

Gleichzeitig verweist der Crew-Chief aber auch auf die Entwicklung, die der Champion in den vergangenen Jahren durchgemacht hat: «Wir haben noch nicht über Strategien gesprochen oder darüber, wie wir diese WM angehen werden. Aber ich denke, dass wir in den vergangenen Jahren alle gesehen haben, dass er reifer geworden ist und er speziell aus seinen Fehlern gelernt hat.»

Das sei auch gut so, allerdings dürfe der achtfache Weltmeister seinen Renninstinkt nicht verlieren, mahnt Hernandez: «Es ist wichtig, dass ihm das, was in seiner DNS ist, nicht abhanden kommt. Er ist, wie er ist, und alles, was er erreicht hat, schaffte er, weil er so ist. Er gibt immer 100 Prozent, das steckt ihm in den Genen, und ich denke, daran sollte sich auch nichts ändern.»

Grundsätzlich gehe es darum, eine möglichst konstante Leistung abzuliefern, erklärt der MotoGP-Kenner. «Während der Rennwochenenden musst du herausfinden, ob du in der Lage bist, um den Sieg oder das Podest zu kämpfen. Und wenn das nicht möglich ist, dann musst du halt sonst möglichst viele Punkte holen. Du musst in jedem Rennen dein Bestes geben und punkten, speziell in einer so kurzen Saison. Eine Strafe oder ein Crash könnten einen Nuller nach sich ziehen, und es wird schwieriger, diesen wieder wettzumachen.»

«Wir werden in den ersten Rennen meiner Meinung nach viele Überraschungen erleben, speziell wegen dieser Pause», prophezeit Hernandez. «Wenn wir nach der Winterpause zum ersten Test in Malaysia aufkreuzen, gibt es immer sehr schnelle Fahrer aber auch jene Piloten, die mehr Mühe haben, sich nach der Pause wieder ans Bike zu gewöhnen.»

«Marc sollte in der Lage sein, das zu tun, was er immer getan hat: Über seine Strategie nachzudenken und über das, was in seiner DNS zu finden ist. Ich sage immer, dass man eine WM weder im ersten noch im letzten Rennen gewinnt. Man schafft das, indem man die Punkteausbeute verbessert und bei jedem Rennen sein Bestes gibt», fügt der Crew-Chief an.

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