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Pol Espargaró (KTM): «Wollen den Turnaround schaffen»

Von Maximilian Wendl
Pol Espargaró hofft auf eine Steigerung

Pol Espargaró hofft auf eine Steigerung

Nach dem zwölften Platz beim Aragón-GP will sich Pol Espargaró beim zweiten Auftritt auf der Strecke steigern. Allerdings haben die KTM-Piloten eine Menge Arbeit vor der Brust. Die Aufgaben werden deswegen aufgeteilt.

Das erste Rennen in Aragón verlief aus Sicht von Pol Espargaró nicht nach Plan. Der spanische KTM-Werksfahrer musste sich mit dem zwölften Platz begnügen. Da die Orangenen sich aber im Normalfall deutlich steigern können, wenn zwei Rennen innerhalb einer Woche auf demselben Kurs stattfinden, ist er optimistisch. Der jüngere der beiden Espargaró-Brüder hofft auf eine Steigerung, wenn am Wochenende der Teruel-GP auf dem Programm steht.

«Wir wollen den Turnaround schaffen. Wir brauchen ein besseres Resultat und wir waren auch beim ersten Rennen nicht weit entfernt. Ich erwarte, dass es besser läuft am Sonntag und es hilft uns auch, dass das Moto2-Rennen später stattfindet. Dadurch erhöht sich unser Grip-Level», sagt Pol Espargaró, der diesmal womöglich auf die Medium-Variante setzen könnte.

Der 29-Jährige nutzte zuletzt die Startvorrichtung «holeshot device». Einen Vorteil erkannte er allerdings nicht. «Es war in Ordnung, mehr aber nicht. Ich konnte daraus nicht wirklich Profit schlagen.» Den Grund dafür liefert er direkt nach: «In Aragón ist der Weg zur ersten Kurve sehr kurz. Das System bringt mehr, wenn der Weg dorthin länger ist - in Montmeló oder in Mugello zum Beispiel.»

Bei KTM wird sich voraussichtlich die Herangehensweise ändern. «Wir werden in den Freien Trainings eine Menge ausprobieren. Und weil wir so viel ausprobieren möchten, haben wir die Arbeit auf alle vier Motorräder verteilt. Wir werden verschiedene Wege gehen und wir sind der Meinung, dass alle vier Wege helfen könnten. Nach dem ersten Freien Training werden wir dann sehen, wer am schnellsten ist, wer das bessere Gefühl und wer den besten Rhythmus hat.»

Es gilt also genau hinzuschauen, wer vom KTM-Werksteam und vom Red Bull KTM Tech3-Rennstall den besten Eindruck am Freitagmorgen hinterlassen wird, wenn ab 10.55 Uhr zum ersten Mal die MotoGP-Piloten auf die Strecke gehen werden.

Fahrer-WM-Stand nach 10 von 14 Rennen:

1. Mir, 121 Punkte. 2. Quartararo 115. 3. Viñales 109. 4. Dovizioso 106. 5. Nakagami 92. 6. Morbidelli 87. 7. Rins 85. 8. Miller 82. 9. Pol Espargaró 77. 10. Oliveira 69. 11. Binder 67. 12. Alex Márquez 67. 13. Petrucci 65. 14. Rossi 58. 15. Zarco 53. 16. Bagnaia 42. 17. Aleix Espargaró 27. 18. Crutchlow 21. 19. Lecuona 20. 20. Smith 11. 21. Bradl 8. 22. Rabat 8. 23. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha 183. 2. Ducati 160. 3. Suzuki 143. 4. KTM 130. 5. Honda 112. 6. Aprilia 35.

Team-WM:

1. Team Suzuki Ecstar 206. 2. Petronas Yamaha SRT, 202 Punkte. 3. Ducati Team 171. 4. Monster Energy Yamaha MotoGP 167. 5. Red Bull KTM Factory Racing 144. 6. Pramac Racing 128. 7. LCR Honda 113. 8. Red Bull KTM Tech3 89. 9. Repsol Honda Team 75. 10. Esponsorama Racing 61. 11. Aprilia Racing Team Gresini 38.

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