Andrea Dovizioso: «Ich bin natürlich enttäuscht»

Von Otto Zuber
MotoGP
Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso

Sollte sich nicht in letzter Minute noch was für die Saison 2021 ergeben, wird sich Andrea Dovizioso eine MotoGP-Auszeit gönnen und seinem Motocross-Hobby frönen. Danach will der Italiener zurückkommen.

Noch ist nicht klar, ob Andrea Dovizioso in diesem Jahr wie geplant ein MotoGP-Sabbatical einlegen und stattdessen 28 Motocross-Rennen bestreiten wird. Denn ob er bei einem Anruf von Honda auch nur für einzelne MotoGP-Einsätze eine Rückkehr wagen würde, liess der 34-Jährige im Gespräch mit der «Gazzetta dello Sport» offen.

«Ich möchte dazu nichts sagen. Ich will sehen, was sie mir anbieten. Falls sie es machen. Ich habe meine Vorstellungen», erklärte der Italiener, der seine letzte Ducati-Saison auf dem vierten WM-Rang abgeschlossen hat, nachdem er zuvor drei Mal in Folge als WM-Zweiter gefeiert worden war. Immerhin zwei Podestplätze durfte er 2020 bejubeln: Beim Saisonauftakt in Jerez wurde er Dritter, im ersten Kräftemessen auf dem Red Bull Ring holte er den Sieg.

Trotzdem gab es für 2021 kein konkurrenzfähiges Bike für den 24-fachen GP-Sieger, und im Interview für «DAZN Spanien» erklärt «Dovi»: «Es ist kein Problem, denn ich kann mich anpassen. Ich werde etwas tun, was mir Freude bereitet, deshalb bin ich glücklich damit. Ich will dann für 2020 etwas Gutes finden. Ob das klappt, werden wir ganz stressfrei herausfinden.»

Der Racer aus Forlì räumt aber auch ein: «Andererseits bin ich natürlich enttäuscht, denn ich habe das Gefühl, besonders konkurrenzfähig zu sein. Hätte ich die Chance, für gewisse Teams zu fahren, dann glaube ich, dass ich um die WM mitkämpfen könnte, so wie ich es in den vergangenen Jahren getan habe. Aber so läuft es im Motorsport nun einmal, es liegt nicht alles in meinen Händen und alles kann passieren.»

Mit Blick auf das aktuelle MotoGP-Kräfteverhältnis hält Dovizioso fest: «Wir befinden uns in einem Generationenwandel, seit einigen Jahren gibt es eine bestimmte Anzahl von Talenten, die die Meisterschaft bestimmen. Das waren immer die gleichen, aber jetzt ändert sich das, weil ihr Alter zunimmt. Es gibt diejenigen, die sich zurückgezogen haben und diejenigen, die etwas zu alt sind. Das Reglement und die Reifen ändern sich und das kann alles sehr beeinflussen, ohne diese Änderungen wären vielleicht immer die gleichen Fahrer vorne gewesen.»

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