Razlan Razali über Idee eines Nachtrennens in Sepang

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Razlan Razali muss sich in Geduld üben

Razlan Razali muss sich in Geduld üben

Razlan Razali, Teamchef von Petronas Yamaha SRT, muss sich gedulden. Gerne hätte er in seiner Heimat Malaysia mit den Tests losgelegt. Corona lässt das nicht zu. Er spricht darüber und über weitere Ideen.

Als Malaysier hätte Razlan Razali es liebend gerne gesehen, wenn die MotoGP-Neulinge und -Testfahrer die Saison mit dem Shakedown-Test in seiner Heimat Sepang eröffnet hätten. Die Corona-Lage lässt dies aber nicht zu und so muss sich der Teamchef von Petronas Yamaha SRT noch bis zum 5. März gedulden, ehe es in Katar wieder losgeht. Seine Fahrer Franco Morbidelli und Valentino Rossi müssen sogar noch einen Tag länger warten, denn zunächst sind nur die Neulinge und Testfahrer dabei.

«Ich bin enttäuscht, dass der Wintertest in Sepang abgesagt wurde», sagt Razali im Interview bei GPOne.com. «Die Situation in Malaysia ist genauso wie überall sonst auf der Welt. Wir haben für die kommenden zwei Wochen einen Lockdown. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen und der soll offenbar bis August dieses Jahres andauern. Ich hoffe aber, dass sich die Situation auf der ganzen Welt verbessert. Wir dürfen den Glauben und die Hoffnung nicht verlieren, dass es wieder besser wird.»

Das Rennen in Sepang soll am 31. Oktober stattfinden. Dieser Plan würde - Stand heute - mit dem Shutdown-Plan der Regierung aufgehen. In Zukunft könnte es aber zu Neuerungen am Rennwochenende kommen, denn es gibt Überlegungen, ein Nachtrennen auszutragen.

Razali dazu: «Der Plan sah vor, mit Franco Uncini (Anm. d. Red.: beim Motorrad-Weltverband FIM zuständig für die Sicherheit) die Beleuchtungsanlage in Sepang zu überprüfen, die von denselben Leuten gebaut wurde, die auch die Strecken in Katar und Bahrain beliefert haben. Er sollte prüfen, welche Verbesserungen notwendig sind. Ich war zu der Zeit noch der CEO der Sepang-Strecke, aber wir haben dann auch im Nachhinein darüber gesprochen. Ich denke, der neue CEO der Strecke wird sich damit ebenfalls befassen und ich denke, wenn die Verantwortlichen kommen, um zu prüfen, ob es dieses Jahr ein Rennen geben wird, wird es auch möglich sein, diese Möglichkeit der Rennen in der Nacht zu bewerten.»

Razali ist aber nicht nur für die MotoGP zuständig. Er trägt auch die Verantwortung bei Rennställen in der Moto2- und der Moto3-Klasse. Dort würde er sich Änderungen wünschen, bestätigt er: «Ich würde in der mittleren Klasse gerne mehrere Motorenanbieter sehen.» Aktuell beliefert Triumph die Teams. Razali weiter: «Wenn es mehr Auswahl gäbe, dann würde für Fahrer und Hersteller eine größere Entwicklungsmöglichkeit bestehen.» 

Angesprochen auf die Moto3-Serie sagt Razali: «In der Moto3 gab es in der Vergangenheit neben KTM und Honda noch andere Hersteller, zum Beispiel Mahindra. Yamaha könnte einsteigen, aber das ist die Entscheidung der Veranwortlichen.»

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