Miller und Co. loben angepasstes Catalunya-Layout

Von Mario Furli
MotoGP
Gar einige MotoGP-Asse trainierten am Mittwoch auf Straßenmotorrädern auf der Rennstrecke von Montmeló in der Nähe von Barcelona. Was Fabio Quartararo, Jack Miller, Joan Mir und Pol Espargaró berichteten.

Am Mittwoch herrschte auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya Hochbetrieb. Viereinhalb Wochen vor dem MotoGP-Auftakt spulten unter anderen Titelverteidiger Joan Mir und sein Teamkolllege Alex Rins, Yamaha-Werksfahrer Fabio Quartararo, Ducati-Hoffnungsträger Jack Miller, sein Pramac-Nachfolger Johann Zarco, die Espargaró-Brüder und die LCR-Fahrer Alex Márquez und Taka Nakagami ihre Trainingsrunden ab – natürlich nur auf Straßenmotorrädern. Erstmals wieder auf ihren MotoGP-Bikes sitzen werden die Stammfahrer (mit Ausnahme des «concession teams» Aprilia) erst am 6. März in Katar.

Der Track-Day war aber auch schon im Hinblick auf den Catalunya-GP (6. Juni) interessant, denn an den der Strecke wurde erst im Januar das Layout der Kurve 10 umgebaut. «Das Layout ist ziemlich anders, aber es fühlt sich gut an», berichtete Quartararo anschließend. «Es liegt zwischen dem alten und dem Formel-1-Layout. Ich mag es.»

Auch von Miller gab es Lob für die neue Kurvenführung: «Die Strecke von Montmeló ist fantastisch und es ist genauso fantastisch, in Turn 10 ein Layout zu haben, das dem alten ähnlich ist. Du kannst den Speed richtig mitnehmen, der Asphalt bietet viel Grip – also 10 von 10 Punkten.»

Joan Mir zeigte sich mit seinem «produktiven Tag» insgesamt zufrieden: «Ich fühle mich großartig auf dem Motorrad und bin happy, weil ich viele Runden drehen und die neue Kurve ausprobieren konnte. Es war wichtig zu verstehen, wie man die angeht und welche die richtige Linie ist, damit man schon eine Vorstellung hat, wenn wir dann künftig mit dem MotoGP-Bike zurückkommen.»

Wie geht das Suzuki-Ass die Operation Titelverteidigung an? «Ich bereite mich genauso vor wie vorher, ich trainiere hart, versuche gesund zu bleiben und an jedem Tag an dem zu arbeiten, was ich mir vorgenommen habe. Um ein besserer Fahrer zu sein, ein kompletterer. Ich bin zufrieden mit unserer Pre-Season», versicherte der 23-Jährige aus Mallorca, der wie viele seiner Kollegen in Andorra lebt und trainiert.

Quartararo verriet unterdessen, dass er nach dem Saisonfinale in Portimão und der Covid-19-Infektion im Dezember zum ersten Mal wieder auf einer Rennstrecke war. «Ich fühlte mich gut, alles war Standard, das machte es ziemlich einfach beim Fahren», versicherte der 21-Jährige nach seiner Trainingseinheit auf der Yamaha R1.

Dass es vor dem Saisonauftakt nur fünf MotoGP-Testtage auf dem Losail Circuit geben wird, bewertete der Neuzugang im Yamaha-Werksteam so: «Für die ersten zwei Rennen [in Katar] wird es in Ordnung sein, auch wenn wir weniger Testtage haben. Problematisch wird es erst, wenn wir nach Portimão kommen, auf eine völlig andere Strecke, auf der es mit der M1 im Vorjahr ziemlich schwierig war. Für Katar mache ich mir keinen Stress, aber in Portimão wird man mehr sehen, wie das Motorrad und alles funktionieren.»

Pol Espargaró freute sich, dass schon in Catalunya – angesichts der vielen prominenten Gesichter – ein bisschen «Racing-Spirit» aufkam. «Jeder Winter ist lang, aber dieser war besonders lang, wenn man auf den Moment wartet», verwies der WM-Fünfte des Vorjahres auf seinen ersten Testtag mit der Honda RC213V am 6. März in Katar. «Ich freue mich wirklich darauf, auf das Motorrad zu steigen und zu sehen, was ich erreichen kann – auch weil viele Fahrer damit Mühe hatte. Ich habe die Chance, diese Farben zu tragen. Für mich ist es eine große Verantwortung und gleichzeitig ein Moment in meiner Karriere, von dem ich lange geträumt habe. Ich habe das Gefühl, dass jetzt meine Zeit gekommen ist, ich werde versuchen, es umzusetzen.»

Dafür veränderte der Repsol-Honda-Neuzugang seine Vorbereitung leicht: «Ich habe viel auf dem Motocross-Bike gepusht. Ich bin vielleicht eineinhalb Monate einfach Motorrad gefahren und ich habe es sehr genossen. Ich bin noch nie so viel Motocross gefahren! Jedes Jahr versuche ich, etwas Anderes einzubauen und ein besserer Pol, ein besserer Fahrer zu sein. Ich habe viel trainiert.»

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