Wo sich Enea Bastianini (20.) noch steigern möchte

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Enea Bastianini (links) holt Tipps bei Ducati-Markenkollege Jack Miller ein

Enea Bastianini (links) holt Tipps bei Ducati-Markenkollege Jack Miller ein

Moto2-Weltmeister Enea Bastianini hat mit seiner Ducati zu kämpfen. Seinen Fahrstil passt er zwar immer weiter an, einen Crash erlebte er beim IRTA-Test in Katar aber schon in der Früh. Danach wurde es besser.

Nach dem ersten Umlauf auf dem Losail International Circuit in Katar konnte es für Enea Bastianini nur besser werden. Der MotoGP-Neuling stürzte am zweiten Testtag früh, berappelte sich aber und belegte am Samstag den 20. Platz. Zwar geben die Ducati-Verantwortlichen ihren Schützlingen mit auf den Weg, dass sie sich vorerst noch nicht um die Zeiten scheren sollen, doch mit einem Auge schaut Bastianini schon auf das Tableaus.

Was er sah, gefiel ihm, denn er war 0,7 sec schneller als Luca Marini, seinem Teamkollegen bei Esponsorama Avinitia Racing. Er bilanzierte: «Das war ein fantastischer Tag, obwohl es nicht gut losging. Bei Halbzeit der Session fühlte ich mich gut und konnte auch ein paar ordentliche Zeiten fahren. Aber ich habe auf der Strecke auch viele Fahrer gesehen, die viel schneller waren.»

Die größten Unterschiede hat der Moto2-Weltmeister schon herausgefunden. Er beschreibt: «Beim Anbremsen komme ich schon ganz gut zurecht. Da bin ich auf dem Niveau von Jack Miller und Francesco Bagnaia (Anm. d. Red.: Ducati-Werksfahrer), aber am Scheitelpunkt bin ich viel zu langsam. Ich muss mich von der Mitte der Kurve bis zum Ausgang enorm steigern. Ich bin zu aggressiv und muss etwas sanfter fahren.»

Bei der Analyse ist Bastianini mit Ausnahme seiner Crew, die ihn unterstützt, auf sich allein gestellt. Einen sogenannten «riding coach» hat er nicht. «Das klappt auch so. Ich schau mir die Daten an, aber wenn ich einen Trainer finden würde, dann wäre das auch eine Möglichkeit», sagt er. «Mein Fahrstil hat sich im Vergleich zum Freitag schon verändert. Mit einer Ducati zu fahren, ist etwas Besonderes. Man kann das mit keinem anderen Motorrad vergleichen, aber ich werde mich anpassen», verspricht Bastianini, der an den beiden Tagen insgesamt 86 Runden abgespult hat.

Weiter geht der Test-Marathon für den Rookie am Sonntag ab 12 Uhr (MEZ).

MotoGP-Test Katar, 6. März:

1. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:54,687 min
2. Stefan Bradl, Honda, 1:54,943 min, + 0,256 sec
3. Joan Mir, Suzuki, 1:54,980, + 0,293
4. Jack Miller, Ducati, 1:55,022, + 0,335
5. Miguel Oliveira, KTM, 1:55,084, + 0,397
6. Johann Zarco, Ducati, 1:55,110, + 0,423
7. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:55,174, + 0,487
8. Alex Rins, Suzuki, 1:55,198, + 0,511
9. Maverick Viñales, Yamaha, 1:55,259, + 0,572
10. Alex Márquez, Honda, 1:55,278, + 0,591
11. Takaaki Nakagami, Honda, 1:55,467, + 0,780
12. Brad Binder, KTM, 1:55,535, + 0,848
13. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:55,572, + 0,885
14. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,584, + 0,897
15. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:55,707, + 1,020
16. Cal Crutchlow, Yamaha, 1:55,807, + 1,120
17. Pol Espargaró, Honda, 1:55,878, + 1,191
18. Jorge Martin, Ducati, 1:56,147, + 1,460
19. Lorenzo Savadori, Aprilia, 1:56,511, + 1,824
20. Enea Bastianini, Ducati, 1:56,593, + 1,906
21. Yamaha Test1, 1:56,641, + 1,954
22. Iker Lecuona, KTM, 1:56,920, + 2,233
23. Danilo Petrucci, KTM, 1:56,989, + 2,302
24. Luca Marini, Ducati, 1:57,335, + 2,648
25. Sylvain Guintoli, Suzuki, 1:57,460, + 2,773
26. Dani Pedrosa, KTM, 1:57,617, + 2,930
27. Yamaha Test3, 1:58,696, + 4,009
28. Michele Pirro, Ducati, 1:58,917, + 4,230
29. Takuya Tsuda, Suzuki, 1:59,693, + 5,006

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