Jack Miller fällt Urteil über Suzuki, KTM und Aprilia
Vom ersten auf den zweiten MotoGP-Testtag in Katar konnte sich Ducati-Werksfahrer Jack Miller um über eine Sekunde steigern und belegt damit den zweiten Platz.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Von 1:55,022 min auf 1:54,017 min: Jack Miller zeigte am Sonntag auf dem Losail Circuit in der katarischen Wüste eine beachtliche Leistung. Lediglich Yamaha-Werksfahrer Fabio Quartararo war um 0,077 sec schneller als die neue Nummer 1 von Ducati.
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Den Samstag hat Miller genutzt, um sich warm zu fahren, am Sonntag konzentrierte er sich bereits auf die Entwicklung der Ducati und fuhr beinahe den ganzen Tag mit der gleichen evolutionären Verkleidung wie Testfahrer Michele Pirro. "Ich fuhr auch Vergleichstests mit der alten Verkleidung und bin positiv gestimmt. Die neue Verkleidung ist recht ähnlich, ich habe mit ihr nichts Seltsames gespürt, das Motorrad war stabil. Wir haben ja noch drei weitere Testtage hier und müssen schauen, was sich in dieser Zeit auf der gleichen Strecke ändern lässt. Durch das Reglement ist es schwierig, wirkliche Neuerungen zu bringen." Die Top-13 blieben innerhalb 0,75 sec, die Top-5 innerhalb drei Zehntelsekunden. "In Katar liegen immer alle beisammen", sagte Miller. "Hier funktionieren viele Motorräder gut. Und nach fünf Testtagen hier werden die Fahrer in den Rennen noch enger beisammen liegen."
Prognosen für die Rennen am letzten März- und am ersten April-Sonntag wären laut dem Ducati-Werksfahrer verfrüht. "Suzuki hat noch etwas in der Hinterhand", ist Miller überzeugt. "Bei KTM habe ich dasselbe Gefühl, sie haben noch nicht alles gezeigt." Und Aprilia? Überrascht dich, dass sie in den Top-3 sind? Miller: "Sie erledigen gute Arbeit und Aleix Espargaró ist in Katar immer recht schnell. Die Frage ist, wie sie im Rennen dastehen, wenn du Dinge wie den Spritverbrauch beachten musst. Es sieht so aus, als hätten sie über den Winter viel gearbeitet."
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Nach den Tests am Samstag und Sonntag haben die MotoGP-Fahrer zwei Tage frei, ab Mittwoch folgen drei weitere Testtage. "Das gibt dem Körper die Möglichkeit, sich dazwischen etwas zu erholen", bemerkte der Australier. "Ich finde diese Abfolge nicht schlecht, vor allem für die Rookies ist sie gut, weil sie viel zum Fahren kommen und anschließend auf der gleichen Strecke Rennen haben."
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