Brad Binder (KTM/24.): «Einer dieser Tage»

Von Sarah Göpfert
MotoGP
KTM-Werkspilot Brad Binder mit Wheelie beim Katar-Test.

KTM-Werkspilot Brad Binder mit Wheelie beim Katar-Test.

Der erste offizielle MotoGP-Test in Katar verlief für Red Bull-KTM-Werkspilot Brad Binder nicht nach Plan. Nach einem Sturz am Samstag, der ihn viel Zeit kostete, musste er am Sonntag gleich zweimal zu Boden.

Mit Windstärken von bis zu 20 km/h waren die Bedingungen für die MotoGP-Piloten am zweiten offiziellen Testtag in Katar nicht optimal. Auch Red Bull-KTM-Werksfahrer Brad Binder bereitete der Wind Probleme, am Abend kam er bei abkühlender Strecke zweimal hintereinander zu Sturz. «Heute war einer dieser Tage», seufzte der 25-Jährige. «Am frühen Nachmittag fühlte ich mich nicht so gut. Im Tagesverlauf verbesserte sich mein Gefühl zum Motorrad, doch kurz bevor wir einen neuen Satz Reifen montieren wollten, stürzte ich. Also sprang ich auf das zweite Bike, mit welchem ich aber erneut stürzte, woraufhin wir uns entschieden, den Tag zu beenden», berichtete Binder über seine beiden Stürze, nachdem er bereits am Samstag in Kurve 2 zu Fall gekommen war.

«Beide Stürze am Sonntag waren einander sehr ähnlich. Beim ersten blockierte das Vorderrad und ich rutschte einfach weg. Ich hatte bereits eine Renndistanz auf den Reifen absolviert, deshalb bin ich wohl gestürzt. Beim zweiten Mal war ich aber auf neuen Reifen unterwegs. Wir sahen uns im Nachhinein die Daten an und erkannten, dass mich am Eingang von Kurve 14 eine Windböe erwischt hat, wodurch die Front unruhig geworden war. Als ich dann die Vorderradbremse zog, klappte das Rad ein», berichtete der letztjährige Rookie-of-the-Year von seine beiden Bodenkontakten. «Wir hatten die Chance, einige Dinge zu testen, aber es ist schade, den Tag auf diese Art zu beenden.»

Dani Pedrosa war bereits seit Freitag für das Red Bull KTM Factory Racing  am Testen, jedoch hatte Binder noch nicht die Gelegenheit, sich mit dem Spanier auszutauschen. «Das letzte Mal sprach ich vor Beginn meines Tests am Samstag mit Dani, ich weiß daher nicht genau, welche Komponenten er ausprobiert hat. Aber ich vermute, dass wir die Dinge, die er im Einsatz hatte, nächsten Mittwoch testen werden», erklärte der Südafrikaner die Zusammenarbeit im Werksteam.

Am Ende des Tages verlor der Moto3-Weltmeister von 2016 zwei Sekunden auf die Bestzeit von Fabio Quartararo (Yamaha) und landete damit auf Gesamtrang 24. In der kombinierten Zeitenliste beider Tage fand sich der KTM-Pilot am Ende auf Rang 17 wieder. Nach den Tests am Samstag und Sonntag haben die MotoGP-Fahrer zwei Tage Zeit zur Erholung, bevor ab Mittwoch drei weitere Testtage auf dem Plan stehen.

MotoGP-Test Katar, 7. März:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:53,940 min
2. Jack Miller, Ducati, + 0,077 sec
3. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,212
4. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,213
5. Stefan Bradl, Honda, + 0,270
6. Johann Zarco, Ducati, + 0,416
7. Maverick Vinales, Yamaha + 0,455
8. Joan Mir, Suzuki, + 0,575
9. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,711
10. Alex Rins, Suzuki, + 0,718
11. Miguel Oliveira, KTM, + 0,726
12. Pol Espargaró, Honda, + 0,733
13. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,750
14. Alex Márquez, Honda, + 1,012
15. Test 1, Yamaha, + 1,366
16. Enea Bastianini, + 1,546
17. Lorenzo Savadori, Aprilia, + 1,630
18. Luca Marini, Ducati, + 1,665
19. Jorge Martin, Ducati, + 1,692
20. Valentino Rossi, Yamaha, + 1,768
21. Danilo Petrucci, KTM, + 1,855
22. Test 2, Yamaha, + 1,927
23. Iker Lecuona, KTM, + 1,933
24. Brad Binder, KTM, + 2,004
25. Dani Pedrosa, KTM, + 2,512
26. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,822
27. Michele Pirro, Ducati, + 3,955
28. Takuya Tsuda, Suzuki, + 4,970
ohne Zeit: Test 3, Yamaha

MotoGP-Test Katar, kombinierte Zeitenliste 6./7. März:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:53,940 min
2. Jack Miller, Ducati, + 0,077 sec
3. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,212
4. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,213
5. Stefan Bradl, Honda, + 0,270
6. Johann Zarco, Ducati, + 0,416
7. Maverick Vinales, Yamaha + 0,455
8. Joan Mir, Suzuki, + 0,575
9. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,711
10. Alex Rins, Suzuki, + 0,718
11. Miguel Oliveira, KTM, + 0,726
12. Pol Espargaró, Honda, + 0,733
13. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,750
14. Alex Márquez, Honda, + 1,012
15. Test 1, Yamaha, + 1,366
16. Enea Bastianini, Ducati, + 1,546
17. Brad Binder, KTM, + 1,595
18. Lorenzo Savadori, Aprilia, + 1,630
19. Valentino Rossi, Yamaha, + 1,644
20. Luca Marini, Ducati, + 1,665
21. Jorge Martin, Ducati, + 1,692
22. Danilo Petrucci, KTM, + 1,855
23. Test 2, Yamaha, + 1,867
24. Iker Lecuona, KTM, + 1,933
25. Dani Pedrosa, KTM, + 2,512
26. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,822
27. Michele Pirro, + 3,955

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