Valentino Rossi (13.): «Wie ein richtiger Fahrer»

Von Nora Lantschner
Valentino Rossi am Mittwoch in Losail

Valentino Rossi am Mittwoch in Losail

«Es war heute schon viel besser», freute sich Petronas-Yamaha-Pilot Valentino Rossi am Mittwoch in Katar. «Das Problem ist, dass hier alle wie verrückt Gas geben», sagte der 42-Jährige zum Level der MotoGP-Klasse.

Als 19. der kombinierten Zeitenliste kam Valentino Rossi nach dem Wochenende ins Grübeln, der Auftakt zum zweiten Katar-Test sorgte dagegen wieder für Zuversicht beim Petronas-Neuzugang.

«Der Sonntag war sehr enttäuschend, denn am ersten Tag war das Feeling gar nicht so schlecht. Am zweiten Tag hat dann gar nichts funktioniert. Wir haben es mit den Medium- und den Soft-Reifen versucht, aber ich war wirklich langsam. Jetzt haben wir ein paar Dinge am Motorrad verändert, auch ich fühle mich besser in Form. Vor allem die Reifen haben heute besser funktioniert. Heute hatte ich Spaß und ich war schnell. Das Problem ist, dass hier alle wie verrückt Gas geben», schmunzelte der 42-jährige Yamaha-Star am Mittwochabend in Doha. «Daher gibt es noch einiges zu tun. Aber es war heute schon viel besser.»

«Am Ende bin ich auf Platz 13 gelandet. Das ist sicher nicht großartig, aber ich habe meine Rundenzeit deutlich verbessert, um mehr als eine Sekunde. Vor allem aber hat sich meine Pace und mein Feeling auf dem Motorrad verbessert. Wir haben mit dem ganzen Team viel gearbeitet und ich bin happy. Denn ich bin zwar nicht auf dem Level der Spitze, aber wir sind viel näher dran. Man muss sagen, dass vor allem die ersten Zwei, aber auch Viñales, eine beeindruckende Runde gefahren sind», gab der «Dottore» zu bedenken. Zu seiner eigenen Performance sagte er mit einem Augenzwinkern: «Ich fühle mich heute wieder wie ein richtiger Fahrer.»

«Wir haben neue Dinge ausprobiert und vor allem das neue Chassis weiter verglichen», verriet «Vale». «Heute waren die Eindrücke positiver. Das neue Chassis ist besser, weil das Einlenkverhalten besser ist. Denn beim 2020er-Chassis haben wir beim Turning verloren, da ist das neue besser. Das Feeling ist nicht dasselbe wie 2019, aber es ist näher dran und hat auch einige andere gute Aspekte.»

«Wir haben auch einige Dinge an der Aerodynamik ausprobiert, eine neue Frontverkleidung, die wunderschön ist. Wir haben den Top-Speed verbessert, was positiv ist, auch wenn die Ducati noch immer 10 km/h schneller sind. Wir haben uns aber auch stark verbessert», betonte der Petronas-Yamaha-Pilot.

Die Steigerung führte Vale aber nicht nur auf die technischen Fortschritte zurück: «Ich habe auch meine Fahrweise verbessert, weil es einige Kurven gab, in denen ich nicht stark genug war, vor allem im Kurvenausgang. Es ist ein Mix. Wenn du gute Dinge ausprobierst, dann ist es auch besser für die Motivation. An einem langen Testtag motiviert und konzentriert zu bleiben, ist nicht einfach. Auch körperlich fühle ich mich nach dem ersten Test besser.»

MotoGP-Test Katar, 10. März

1. Jack Miller, Ducati, 1:53,183 min
2. Fabio Quartararo, Yamaha, + 0,080 sec
3. Maverick Vinales, Yamaha, + 0,327
4. Johann Zarco, Ducati, + 0,716
5. Pol Espargaró, Honda, + 0,716
6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,788
7. Joan Mir, Suzuki, + 0,895
8. Alex Rins, Suzuki, + 0,960
9. Francesco Bagnaia, Ducati, + 1,053
10. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,079
11. Franco Morbidelli, Yamaha, + 1,184
12. Miguel Oliveira, KTM, + 1,343
13. Valentino Rossi, Yamaha, + 1,435
14. Enea Bastianini, Ducati, + 1,555
15. Alex Márquez, Honda, + 1,747
16. Stefan Bradl, Honda, + 1,791
17. Danilo Petrucci, KTM, + 1,795
18. Cal Crutchlow, Yamaha, + 1,815
19. Jorge Martin, Ducati, + 1,827
20. Brad Binder, KTM, + 2,096
21. Iker Lecuona, KTM, + 2,132
22. Luca Marini, Ducati, + 2,145
23. Dani Pedrosa, KTM, + 2,457
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,459
25. Lorenzo Savadori, Aprilia, + 2,985
26. Michele Pirro, Ducati, + 4,072
27. Test 1, Yamaha, + 4,327
28. Takuya Tsuda, Suzuki, + 4,612
ohne Zeit: Test 3, Yamaha

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