Valentino Rossi (21.): «Kein besonders gutes Gefühl»
«Was auf dem Klassement steht, entspricht so ziemlich der Wahrheit», kommentierte Petronas-Yamaha-Pilot Valentino Rossi den 21. Rang am ersten Tag bei seinem Heim-GP in Mugello.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Im Jerez-Test und auf trockener Piste in Le Mans war Valentino Rossi überzeugt, den richtigen Weg gefunden zu haben. Den Freitag bei seinem Heim-GP in Mugello, wo er insgesamt neun GP-Siege feierte, beendete er mit eineinhalb Sekunden Rückstand aber nur auf dem vorletzten Platz.
Werbung
Werbung
"In Jerez war es am Montag besser gelaufen und in Le Mans haben wir das Gefühl bestätigt, weil ich in den Sessions schneller war. Ich war näher dran an der Spitze und die Platzierungen waren auch besser. Wir haben hier in Mugello mit genau dem Motorrad angefangen, aber offensichtlich ist hier etwas anderes gefragt. Mugello ist immer eine spezielle Strecke. Wir müssen die richtige Gewichtsverteilung finden, heute hatte ich Mühe", seufzte der Petronas-Yamaha-Star. Dabei war das "Autodromo Internazionale del Mugello" jahrelang Rossi-Revier. "Ich war hier in Mugello in der Vergangenheit sehr stark, aber auch schon 2019 war es ein sehr kompliziertes Wochenende", erinnerte der 42-Jährige. "Ich habe kein besonders gutes Gefühl mit dem Motorrad."
Wo liegen die Schwierigkeiten? "Ich habe Mühe auf der Bremse, vor allem in der ‚San Donato‘, aber auch an anderen Stellen. Ich habe Mühe, das Motorrad zu stoppen", erklärte der neunfache Weltmeister, der in der ersten Kurve im FP2 gleich zweimal durch das Kiesbett pflügte. "Und ich bin in den Richtungswechseln langsam. Da bin ich nicht schnell genug, dort müssen wir uns verbessern. Wir müssen auch ein bisschen an der Elektronik arbeiten, da passt es noch nicht. Es gibt also einiges zu tun."
Werbung
Werbung
Ist die Situation tatsächlich so schlimm, wie der 21. Rang in der kombinierten Zeitenliste erahnen lässt? Oder wäre mehr drin gewesen? "Ich war im FP2 ziemlich langsam, aber ich hatte auch die harte Reifenmischung und alle, die den Hard-Reifen gewählt hatten, hatten ziemlich Mühe. Am Ende bin ich noch zwei oder drei Runden mit dem weichen Hinterreifen gefahren. Meine Rundenzeit habe ich damit verbessert, die Platzierung blieb aber schlecht", resümierte Rossi. "Ich habe einen Fehler gemacht und bin in der ‚San Donato‘ in der zweiten Runde geradeaus. Meiner Meinung nach hätte ich ein bisschen schneller sein können, aber nicht viel. Was auf dem Klassement steht, entspricht also so ziemlich der Wahrheit. Ich hätte ein bisschen schneller sein können, aber es ist kein großer Unterschied."
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
MotoGP-Ergebnis, Mugello, kombinierte Zeitenliste nach FP2:
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.