Aleix Espargaró: «Wir arbeiten noch nicht genug»

Von Maximilian Wendl
Aleix Espargaró fordert den nächsten Schritt

Aleix Espargaró fordert den nächsten Schritt

Aprilia-Pilot Aleix Espargaró belegt in der WM-Gesamtwertung derzeit den neunten Platz. Er freut sich über die Fortschritte, die er und das Team machen. Gleichzeitig will er aber mehr - der Traum vom Podium lebt.

Noch bleibt der Traum von Aleix Espargaró und Aprilia unerfüllt. Der Spanier wartet immer noch auf einen Podestplatz und fordert deswegen mehr von sich, aber auch von seiner Crew. «Ich bin erst relaxter, wenn wir ein Rennen gewonnen haben. Ich bin ein Perfektionist. Das ist gut, aber gleichzeitig auch schlecht. Ich treibe mich selbst zu Bestleistungen an, aber ich erwarte auch von meinem Team, dass es immer mehr als 100 Prozent gibt. Ich habe gute Ingenieure, aber unsere Arbeit reicht noch nicht aus. Natürlich sind die Fortschritte großartig, aber es geht noch mehr», sagt Espargaró.

In Assen nimmt er die Top 5 ein weiteres Mal in Angriff. Allerdings gibt es noch das eine oder andere Fragezeichen vor dem GP in den Niederlanden. Espargaró beschreibt: «Ich habe meine Zweifel, ob wir hier konkurrenzfähig sein können. Es gibt Strecken, da braucht man einen starken Motor, das ist hier nicht so. In Assen werden wir im ersten Sektor Probleme haben. Der zweite Abschnitt könnte uns dafür liegen, weil die Stabilität uns hilft. Die schnellen Richtungswechsel bereiten uns aber wieder Schwierigkeiten, weil sich das Motorrad nicht so leicht umlegen lässt.»

In dieser Saison konnte Espargaró aber häufig das Maximum herausholen und deswegen glaubt er auch im letzten Rennen vor der Sommerpause an ein gutes Resultat: «Wir sind in dieser Saison bereits auf vielen verschiedenen Strecken gefahren. Ich konnte immer um das Podium kämpfen und war in den Top 10. Sogar in Le Mans lief es bis zum Ausfall gut, obwohl ich den Kurs nicht mag. Ich denke, dass wir hier auch in der Lage sind, zu kämpfen.»

Testpilot Andrea Dovizioso dreht übrigens in Misano seine Runden. Einen Austausch gab es bislang aber noch nicht. «Ich habe ihm geschrieben, aber bislang hat er wohl noch keine Zeit gehabt zu antworten», sagt Espargaró. «Ich hoffe, er kann die Arbeit vorantreiben.»

Ergebnisse MotoGP Sachsenring/D:

1. Marc Márquez (E), Honda, 30 Runden in 41:07,243 min
2. Miguel Oliveira (P), KTM, +1,610 sec
3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +6,772
4. Brad Binder (ZA), KTM, +7,922
5. Pecco Bagnaia (I), Ducati, +8,591
6. Jack Miller (AUS), Ducati, +9,096
7. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +9,371
8. Johann Zarco (F), Ducati, +11,439
9. Joan Mir (E), Suzuki, +11,625
10. Pol Espargaró (E), Honda, +14,769
11. Alex Rins (E), Suzuki, +16,803
12. Jorge Martin (E), Ducati, +16,915
13. Takaaki Nakagami (J), Honda, +19,217
14. Valentino Rossi (I), Yamaha, +22,300
15. Luca Marini (I), Ducati, +23,615
16. Enea Bastianini (I), Ducati, +23,738
17. Iker Lecuona (E), KTM, +23,946
18. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +24,414
19. Maverick Vinales (E), Yamaha, +24,715
– Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 25 Runden zurück
– Danilo Petrucci (I), KTM, 26 Runden zurück
– Alex Márquez (E), Honda, 26 Runden zurück

Stand Fahrer-WM nach 8 Rennen von 19 Rennen:

1. Quartararo 131 Punkte. 2. Zarco 109. 3. Miller 100. 4. Bagnaia 99. 5. Mir 85. 6. Viñales 75. 7. Oliveira 74. 8. Binder 56. 9. Aleix Espargaró 53. 10. Marc Márquez 41. 11. Morbidelli 40. 12. Pol Espargaró 35. 13. Nakagami 34. 14. Rins 28. 15. Bastianini 26. 16. Alex Márquez 25. 17. Martin 23. 18. Petrucci 23. 19. Rossi 17. 20. Marini 14. 21. Lecuona 13. 22. Bradl 11. 23. Savadori 4. 24. Pirro 3. 25. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:
1. Yamaha 159 Punkte. 2. Ducati 154. 3. KTM 103. 4. Suzuki 89. 5. Honda 77. 6. Aprilia 54.

Stand Team-WM:
1. Monster Energy Yamaha 206 Punkte. 2. Ducati Lenovo 199. 3. Pramac Racing 136. 4. Red Bull KTM Factory Racing 130. 5. Suzuki Ecstar 113. 6. Repsol Honda 83. 7. LCR Honda 59. 8. Petronas Yamaha SRT 57. 9. Aprilia Racing Team Gresini 57. 10. Esponsorama Racing Ducati 40. 11. Tech3 KTM Factory Racing 36.

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