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Marc Márquez lieferte an den drei Tagen beim GP der Steiermark auf dem Red Bull Ring recht unterschiedliche Leistungen ab. Aber nach dem achten Platz im Qualifying mit 0,495 sec Rückstand auf die Bestzeit von Jorge Martin (Ducati) wurde offenkundig, dass er nicht zu den Sieganwärtern zählen würde.
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Tatsächlich war für den sechsfachen MotoGP-Weltmeister auch im Rennen auf Platz 8 Endstation. Er vermehrte sein Guthaben nur um acht karge Punkte und bleibt weiterhin nur WM-Zehnter – als bester Honda-Pilot vor Nakagami. Die Honda-Piloten wie Alex Márquez und Pol Espargaró klagten tagelang über mangelnde Traktion am Hinterrad. Marc Márquez verwendet als einziger Honda-Fahrer eine älterer Chassis-Version ohne Karbonteile.
"Ja, ich habe ein anderes Chassis verwendet, weil HRC am Donnerstag ein Neues gebracht hat, und wir brauchen Informationen zu diesem Chassis", stellte Marc fest. "Aber wir wissen beim neuen Rahmen noch nie, wie die beste Bike-Balance ausschaut. Deshalb können wir auch das Potenzial noch nicht exakt einschätzen. Honda hat mich gebeten, mit diesem Rahmen das Rennen zu bestreiten. Für mich in das kein Problem, denn ich habe in der WM nichts zu verlieren."
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"Klar, wenn ich akzeptiere, mit diesem neuen Chassis um Punkte zu fighten, dann mache ich das, weil ich ein gewisses Potenzial erkenne", stellte Marc fest. "Nach dem ersten Start war meine Performance und mein Potenzial sehr gut. Ich habe gespürt, dass ich eine gute Pace habe; das war schon am ganzen Wochenende zu sehen. Ich konnte immer niedrige 1:24er-Zeiten fahren."
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"Tatsächlich bin ich im ersten Rennen gut gefahren, ich habe mich recht komfortabel gefühlt. Aber nach dem Neustart habe ich sofort gesehen, dass ich nicht mehr den Speed vorm ersten Rennen habe. Das einzige, was wir geändert haben, waren die Reifen. Ich hatte dann das ganze Rennen hindurch viel Mühe mit dem Hinterradgrip."
Marc Márquez lag nach elf Runden hinter Martin, Mir, Quartararo, Miller, Zarco, Nakagami, Alex Márquez, Rins, Binder und Oliveira nur an elfter Stelle. "Auch beim Bremsen und beim Rausfahren aus den Kurven hatte ich hinten nicht genug Grip. Wir müssen jetzt die Ursache herausfinden. Wir können nicht alles auf die Reifen schieben. Denn alle Teams haben dieselben Mischungen und Konstruktionen. Aber wir wissen auch, dass man bei einem Wechsel der Reifen Performance verlieren kann. Ich kann von meiner Seite als Fahrer nur sagen, dass ich mich das ganze Wochenende hindurch okay gefühlt habe. Und ich muss auch feststellen, dass das schlimmste Gefühl mit dem Motorrad im zweiten Rennen aufgetaucht ist. Nach dem ersten Start habe ich mich hingegen gut gefühlt. Zum Glück haben wir jetzt noch einen zweiten Grand Prix hier. Wir müssen uns bemühen, aus diesem Weekend die richtigen Schlüsse zu ziehen."
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