Valentino Rossi: Man weiß nie, was im Rennen passiert
Der 42-jährige Yamaha-Star Valentino Rossi strahlt nach dem achten Platz im Qualifying von Silverstone Zuversicht aus. Er mahnt aber auch: Die MotoGP-Rennen sind unvorhersehbar.
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Valentino Rossi war sehr zufrieden damit, wie er und seine Mannschaft die am Freitag begonnene Arbeit fortsetzten. "Es war sogar besser als gestern", schilderte der 115-fache GP-Sieger am Samstag. "Wir haben das Set-up schon am Vormittag verbessert und versucht, mit den Reifen zu arbeiten. Im FP3, FP4 und Q2 waren wir immer in den Top-10. Ich bin glücklich, das Potenzial ist gut. Ich habe ein gutes Gefühl zum Motorrad, ich fahre gut und es gibt einige Stellen auf der Strecke, wo ich schnell bin. Ich genieße Silverstone, es ist eine Freude. Einfach ist es nicht, aber wir werden versuchen, so weiterzumachen", kündigte er nach dem achten Platz im Qualifying an.
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Als Referenz krallte sich der neunfache Weltmeister dabei einmal mehr seinen VR46-Schützling Pecco Bagnaia. War das so abgemacht? "Es gab keine Absprache, aber heutzutage verfolgt jeder eine Strategie, es ist sehr wichtig, einen Kerl vor dir zu haben – und wir haben Pecco genommen", verriet der Petronas-Yamaha-Pilot. "Wir haben aber nichts zusammen abgemacht." Ist der Britische Grand Prix auf dem 5,9 km langen Silverstone Circuit, von dem "Vale" so schwärmt, die bisher beste Chance auf ein gutes Ergebnis in seiner Abschiedssaison? Rossi dachte kurz nach, erwiderte dann: "In Katar war ich im Qualifying besser, aber meine Pace ist jetzt besser. Es stimmt aber auch, dass ich zum Beispiel in Assen oder auch in Barcelona in Sachen Pace sehr stark war. Im Rennen hatten wir dann aber ein paar andere Probleme, weshalb ist nicht konkurrenzfähig war."
"Das Gute und das Schlechte an der MotoGP ist, dass man nie weiß, was im Rennen passieren wird", fuhr der 42-jährige Routinier mit einem Grinsen fort. "Es hängt sehr stark von der Reifenwahl ab, von den Temperaturen und all diesen Dingen, ob du die richtige Entscheidung getroffen hast... Ich weiß es also nicht, aber ich hoffe, dass ich ein gutes Rennen zeige."
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Entscheidend seien dafür der Start und die erste Rennrunde, aber auch die Wahl des Hinterreifens, die noch offen ist. "Ich komme mit dem harten Reifen etwas besser zurecht, aber wenn der Großteil auf Medium losfährt, ist es üblicherweise ein bisschen schwieriger, wenn du mit dem Hard startest", weiß Vale. "Vor dem FP4 war ich auch eher für den Medium, denn mit den niedrigen Temperaturen ist es schwierig, den harten Reifen auf Temperatur zu bringen. Das ist mit der mittleren Mischung besser. Am Nachmittag war ich mit dem Hard aber ein bisschen schneller und mit dem Medium wird es schwierig, bis zum Ende durchzukommen. Es hängt aber auch sehr stark von den unterschiedlichen Motorrädern und Fahrern ab."
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"Andrerseits ist es auch mit dem harten Reifen nicht einfach, bis zum Ende zu kommen. Man muss verstehen, mit welchem Reifen man weniger Zeit verliert, wenn er verschleißt. Es ist nicht gesagt, dass der Hard-Reifen am Ende besser ist, es kann auch der Medium sein."
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