Gelingt Marc Márquez in Silverstone vom 5. Startplatz der zweite Saisonsieg? «Wir müssen die Arbeit heute im Rennen vollenden», verriet der Honda-Star seinen Plan für den heutigen Tag.
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Die Fans und Gegner erinnern sich: Marc Márquez ist beim GP von Deutschland auf dem Sachsenring am 20. Juni 2021 vom fünften Startplatz zum triumphalen Sieg gestürmt. Deshalb kann man sich ausmalen, dass er sich auch heute beim British Motor Cycle Grand Prix auf dem 5,9 km langen Silverstone Circuit (zehn Rechtskurven, acht Linkskurven) durchaus Siegchancen ausrechnet.
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"Man hat durch die Pole-Position von Pol gesehen, dass unser Motorrad hier gut funktioniert", stellte der 57-malige MotoGP-Sieger fest. "Aber am Wichtigsten ist das Rennen. Deshalb müssen wir am Sonntagnachmittag die Arbeit vollenden." Doch Marc Márquez ist am Freitag im FP1 in Silverstone vor Turn 3 mit 274 km/h gestürzt, er wurde kräftig durchgerüttelt, litt gestern unter starken Prellungen und sagte, er habe in den Samstag-Trainings Kräfte für den Sonntag sparen müssen. Dazu hatte er zumindest am Freitag noch Beschwerden am rechten Auge, es war beim Crash Sand eingedrungen.
"Im FP2 am Freitag hat das Auge stark getränt, das hat mich aus dem Konzept gebracht. Am Samstag war es weitgehend in Ordnung" schilderte Marc. "Ich konnte am Samstag zumindest im Q2 auf meinem normalen Level fahren, das hat gut geklappt."
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Marc Márquez probierte übrigens fast den ganzen Samstag hindurch links am Lenker eine so genannte "scooter brake" aus. Also einen Hand-Bremshebel für die Hinterradbremse, die üblicherweise mit dem rechten Fuß bedient wird, was aber dann in heftiger Schräglage oft zu Problemen führt.
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"Ich fühle mich jedoch mit der ‘scooter brake’ nicht sehr komfortabel, weil ich nicht daran gewohnt bin", schilderte der Repsol-Honda-Star. "Ich wollte einfach herausfinden, ob ich mich mit so einem Handbremshebel verbessern kann. Doch ich bin für das Qualifying wieder auf meine Standard-Bremse zurückgekehrt, weil ich mich damit sicherer fühle. Das Gefühl mit der ‘scooter brake‘ ist etwas anders. Ich war mit der Fußbremse sogar etwas schneller. Deshalb werde ich sie auch im Rennen verwenden."
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