Jorge Martin (Sturz): «Márquez hat sich entschuldigt»

Von Johannes Orasche
Jorge Martin: Márquez hat sein Rennen zerstört

Jorge Martin: Márquez hat sein Rennen zerstört

Pramac-Ducati-Rookie Jorge Martin wurde zu Beginn des MotoGP-Rennens in Silverstone sehr unsanft von Marc Marquez aus dem Sattel geholt und schildert seine Sichtweise der Dinge.

Die beeindruckende Serie von Jorge Martin in der MotoGP-WM ist am Sonntag in Silverstone gerissen. Passiert ist dies auf äusserst unsanfte Art und Weise – ohne Verschulden von Jorge Martin selbst. Der spanische MotoGP-Rookie wurde gleich in Runde 1 ungestüm von Honda-Superstar Marc Marquez extrem schroff aus dem Sattel katapultiert.

Passiert ist der Unfall zwischen Marquez und Martin in der Club-Corner-Passage mit der Schikane, unmittelbar vor der neuen Startgeraden, die seit einigen Jahren von der F1 genutzt wird. «Ihr könnt euch die Bilder ja anschauen», knurrte Martin, der sich später das Rennen aus der Box ansah.

Die beiden Spanier waren nebeneinander von den Startplätzen 4 und 5 losgefahren. «Ich habe mich super gefühlt», bestätigt der Moto3-Weltmeister von 2018. «Ich bin enttäuscht, ich hätte in diesem Rennen sicher um Platz 2 kämpfen können. Ich hatte definitiv die Pace. Vielleicht sogar um den Sieg, ich weiß es nicht genau.»

Martin vermied es gezielt, Übeltäter Marc Márquez namentlich zu nennen: «Der Moment ist für schwer zu beschreiben. Ich konnte den Kontakt nicht vermeiden. Das sind leider Rennen, ich denke schon an das nächste Rennen.»

Der Spielberg-1-MotoGP-Sieger verrät: «Okay, er (Marc Márquez,  Anm. der Red.) ist dann zu mir gekommen und hat sich entschuldigt. Das war gut so von ihm. Aber er hat leider auch mein Rennen zerstört. Er kann sein Renen zerstören, aber nicht meines. Er dachte in der Situation, dass es genug Platz gibt, das war aber nicht der Fall. Meine Reifenwahl war richtig, sie sind in Runde 10 jene Rundenzeiten gefahren, die ich in FP4 mit den gebrauchten Reifen nach 22 Runden fahren konnte.»

Ergebnisse MotoGP Silverstone/GB:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 20 Runden in 40:20,579 min
2. Alex Rins, Suzuki, +2,663 sec
3. Aleix Espargaró, Aprilia, +4,105
4. Jack Miller, Ducati, +4,254
5. Pol Espargaró, Honda, +8,462
6. Brad Binder, KTM, +12,189
7. Iker Lecuona, KTM, +13,560
8. Alex Márquez, Honda, +14,044
9. Joan Mir, Suzuki, +16,226
10. Danilo Petrucci, KTM, +16,287
11. Johann Zarco, Ducati, +16,339
12. Enea Bastianini, Ducati, +17,696
13. Takaaki Nakagami, Honda, +18,285
14. Pecco Bagnaia, Ducati, +20,913
15. Luca Marini, Ducati, +21,018
16. Miguel Oliveira, KTM, +22,022
17. Cal Crutchlow, Yamaha, +23,232
18. Valentino Rossi, Yamaha, +29,758
19. Jake Dixon, Yamaha, +50,845
– Jorge Martin, Ducati, 19 Runden zurück
– Marc Márquez, Honda, 1. Runde nicht beendet

Stand Fahrer-WM nach 12 von 18 Rennen:

1. Quartararo, 206 Punkte. 2. Mir 141. 3. Zarco 137. 4. Bagnaia 136. 5. Miller 118. 6. Binder 108. 7. Viñales 95. 8. Oliveira 85. 9. Aleix Espargaró 83. 10. Martin 64. 11. Rins 64. 12. Marc Márquez 59. 13. Nakagami 58. 14. Pol Espargaró 52. 15. Alex Márquez 50. 16. Morbidelli 40. 17. Petrucci 36. 18. Bastianini 35. 19. Lecuona 33. 20. Marini 28. 21. Rossi 28. 22. Bradl 11. 23. Pedrosa 6. 24. Savadori 4. 25. Pirro 3. 26. Rabat 1.

Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha 234. 2. Ducati 225 Punkte. 3. KTM 162. 4. Suzuki 158. 5. Honda 115. 6. Aprilia 84.

Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha, 301 Punkte. 2. Ducati Lenovo 254. 3. Pramac Racing 205. 4. Suzuki Ecstar 205. 5. Red Bull KTM Factory Racing 193. 6. Repsol Honda 118. 7. LCR Honda 107. 8. Aprilia Racing Team Gresini 87. 9. Tech3 KTM Factory Racing 69. 10 Petronas Yamaha SRT 68. 11. Esponsorama Racing Ducati 63.

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