Taka Nakagami (Honda/10.): «Gegen Ducati schwierig»

Von Johannes Orasche
Takaaki Nakagami gegen Enea Bastianini (innen)

Takaaki Nakagami gegen Enea Bastianini (innen)

Der japanische LCR-Honda-Fahrer Takaaki Nakagami sicherte sich beim MotoGP-Rennen von Aragón Platz 10 und spricht über das ganz besondere Fahrgefühl hinter Enea Bastianinis Ducati.

Takaaki Nakagami stand im Jahr 2020 im Motorland Aragon auf der Pole und kam dann im Rennen nicht weit. Diesmal holte sich der Japaner von Startplatz 11 im Rennen mit der LCR-Honda von Lucio Cecchinello Platz 10 – knapp vor Iker Lecuona mit der Tech3-KTM.

«Die letzten zwei Runden waren sehr eng», erklärte der Japaner. «Ich hätte vor Fabio und Martin sein können, wollte zumindest Martin noch überholen. Ich fand dann aber keine Gelegenheit, es war kein Platz da. Ich war lange hinter Bastianini und hatte enorme Probleme. Vielleicht war es die Aerodynamik. Das Feeling mit dem Frontreifen war davor noch gut, dann war es eine Katastrophe, die Bremsstabilität war schlecht. Ich konnte das Bike nicht bremsen, das Gefühl war einfach sehr schlecht.»

«Ich hatte mehrfach das Gefühl, fast zu stürzen. In den letzten drei, vier Runden hinter Quartararo kam das Gefühl für den Vorderreifen wieder zurück. Ich wollte Druck machen, aber es war zu spät. Unsere Pace war gut. Ich möchte nicht vom Podium sprechen, aber die Top-6 oder 7 wären gut gewesen für uns. Ich bin so gesehen enttäuscht über den Speed im Rennen und die Umstände», erklärte der Idemitsu-Honda-LCR-Pilot.

«Der Reifendruck war im Toleranzbereich, es lag wohl tatsächlich an der Ducati von Bastianini. Mein Gefühl war definitiv fürchterlich. Dann hinter Fabio wieder viel besser. Man kann sagen, die Ducati machte es für mich zu einem schwierigen Rennen.»

Das Fazit des Japaners: «Wir müssen uns am Kurvenausgang definitiv verbessern. Zu Beginn der Gegengeraden habe ich viel verloren. Auch der Top-Speed war im Vergleich zu Bastianini und auch Fabio nicht gut. Es ist schwer zu überholen, ich musste es immer in den Kurven probieren. Wir denken aber jetzt schon an Misano.»

Ergebnisse MotoGP Aragón/E:

1. Pecco Bagnaia, Ducati, 23 Runden in 41:44,422 min
2. Marc Márquez, Honda, +0,673 sec
3. Joan Mir, Suzuki, +3,911
4. Aleix Espargaró, Aprilia, +9,269
5. Jack Miller, Ducati, +11,928
6. Enea Bastianini, Ducati, +13,757
7. Brad Binder, KTM, +14,064
8. Fabio Quartararo, Yamaha, +16,575
9. Jorge Martin, Ducati, +16,615
10. Takaaki Nakagami, Honda, +16,904
11. Iker Lecuona, KTM, +17,124
12. Alex Rins, Suzuki, +17,710
13. Pol Espargaró, Honda, +19,680
14. Miguel Oliveira, KTM, +22,703
15. Danilo Petrucci, KTM, +25,723
16. Cal Crutchlow, Yamaha, +26,413
17. Johann Zarco, Ducati, +26,620
18. Maverick Vinales, Aprilia, +27,128
19. Valentino Rossi, Yamaha, +32,517
20. Luca Marini, Ducati, +39,073
– Jake Dixon, Yamaha, 22 Runden zurück
– Alex Márquez, Honda, 1. Runde nicht beendet

Stand Fahrer-WM nach 13 von 18 Rennen:

1. Quartararo, 214 Punkte. 2. Bagnaia 161. 3. Mir 157. 4. Zarco 137. 5. Miller 129. 6. Binder 117. 7. Aleix Espargaró 96. 8. Viñales 95. 9. Oliveira 87. 10. Marc Márquez 79. 11. Martin 71. 12. Rins 68. 13. Nakagami 64. 14. Pol Espargaró 55. 15. Alex Márquez 49. 16. Bastianini 45. 17. Morbidelli 40. 18. Lecuona 38. 19. Petrucci 37. 20. Marini 28. 21. Rossi 28. 22. Bradl 11. 23. Pedrosa 6. 24. Savadori 4. 25. Pirro 3. 26. Rabat 1.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 250 Punkte 2. Yamaha 242. 3. Suzuki 174. 4. KTM 171. 5. Honda 135. 6. Aprilia 97.

Team-WM:
1. Monster Energy Yamaha, 309 Punkte. 2. Ducati Lenovo 290. 3. Suzuki Ecstar 225. 4. Pramac Racing 212. 5. Red Bull KTM Factory Racing 204. 6. Repsol Honda 141. 7. LCR Honda 113. 8. Aprilia Racing Team Gresini 100. 9. Tech3 KTM Factory Racing 75. 10. Esponsorama Racing Ducati 73. 11. Petronas Yamaha SRT 68.

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