Valentino Rossi bestreitet an diesem Wochenende in Misano seinen vorletzten Heim-GP als MotoGP-Pilot. Im FP1 und FP2 landete der Petronas-Yamaha-Star auf den Rängen 19 und 16.
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"In Misano zu fahren ist immer schön, es ist eine sehr schwierige Strecke – sehr anstrengend, auch mental, denn auf dem MotoGP-Bike passiert alles sehr schnell und die Piste ist eng, das macht es schwierig. Beim Fahren hat man also nicht viel Zeit darüber nachzudenken, dass das mein letztes Jahr ist", lachte Valentino Rossi, als er nach seiner Gefühlslage befragt wurde.
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Seine gelben "tifosi" auf den Tribünen zu sehen, freut den Superstar aus dem nur etwas mehr als 10 km entfernten Tavullia natürlich ungemein: "Es ist sehr schön. Es tut mir leid wegen des Wetters heute, aber ich hoffe, dass es am Samstag und Sonntag schön ist. Denn die Leute an der Renntrecke zu sehen, verändert die Wirkung, aber vor allem den Sinn. Das war heute schon sehr schön." "Die Bedingungen waren heute sehr schwierig, aber das Gute ist, dass wir auf der Strecke beide Verhältnisse austesten konnte, trocken und nass", fasste der "Dottore" den Freitag auf der Strecke zusammen. "Im Nassen hatten wir genug Zeit, um gut am Motorrad zu arbeiten und zu verstehen, worunter wir leiden – und zu versuchen, uns zu verbessern. Am Ende war es recht gut. Leider war es im Trockenen sehr schwierig, unser Potenzial zu verstehen, weil nach einer halben Stunde der Regen einsetzte. Wir konnten nicht das gesamte Training nutzen – daher wissen wir es nicht. Ich fuhr wirklich nur ein paar Runden und verstand es nicht wirklich gut, dafür werden wir den Samstag abwarten müssen."
Für den neunfachen Weltmeister war es der erste Arbeitstag mit seinem Landsmann Andrea Dovizioso als Teamkollegen in der Petronas-Yamaha-Box. "Mit Dovi ist es sehr interessant, wir haben nach dem ersten und dem zweiten Training viel über das Motorrad gesprochen. All seine Kommentare sind sehr interessant", verriet "Vale", der aber auch zu bedenken gab: "Mit den Daten ist es ein bisschen schwieriger, weil Dovi ein anderes Motorrad hat. Um dieses Motorrad zu fahren, brauchst du einen anderen Stil, eine andere Herangehensweise an die Kurven. Daher bevorzuge ich, zum Beispiel die Daten von Quartararo anzuschauen, der dasselbe Bike hat. Mit dem Motorrad von Dovi ist es in der Bremsphase und im Kurveneingang anders."
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Apropos Quartararo: Der WM-Leader beklagte im Nassen vor allem in den schnellen Kurven mangelnde Stabilität am Heck, weshalb ihm das Vertrauen fehle. Welchen Eindruck gewann Rossi auf nasser Strecke? "Das Gefühl war nicht so schlecht. Ich fühle, dass wir keinen sehr guten Hinterradgrip haben, daher verlieren wir sehr viel in der Beschleunigung. Das ist aus meiner Sicht das größere Problem des Bikes", meinte der 42-Jährige. Im Nassen und im Trockenen? "Ja."
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