Portimão, FP2: Fabio Quartararo (Yamaha) vor Ducati
MotoGP-Weltmeister Fabio Quartararo fuhr beim Algarve-GP in Portimão am Freitag in beiden Sessions Bestzeit. Márquez-Ersatz Stefan Bradl (Honda) liegt nach FP2 auf Rang 18.
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Schon in den ersten zehn Minuten des FP2 schoben sich die LCR-Honda-Piloten Alex Márquez und Takaaki Nakagami in die vorläufigen Top-5 der kombinierten Zeitenliste nach vorne. Nach einer Viertelstunde zeigte Repsol-Honda-Pilot Pol Espargaró absolute Sektorbestzeiten, reihte sich aber nur auf Rang 5 ein – 0,278 sec fehlten dem Zweiten von Misano auf Yamaha-Star Fabio Quartararo.
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Zur Erinnerung: Die FP1-Bestzeit des neuen Weltmeisters war eine 1:40,192 min und damit gerade einmal 0,045 sec schneller als die Rundenzeit des WM-Zweiten Pecco Bagnaia (Ducati). Die Pole-Zeit von Quartararo aus dem Portugal-GP im April dieses Jahres war dagegen eine 1:38,862 min. Zur Halbzeit der 45-minütigen Session schob sich Suzuki-Ass Joan Mir auf Rang 4 nach vorne, während Quartararo bei 20 Grad Luft- und 27 Grad Asphalttemperatur erstmals den harten Hinterreifen ausprobierte.
Als noch 16 Minuten auf der Uhr standen, setzte Bagnaia (auf Medium-Medium) in 1:40,007 min die neue Richtzeit. Übrigens: Auch für den Samstag ist in Portimão stabiles Wetter vorhergesagt, Zeitenverbesserungen im Kampf um den direkten Q2-Einzug dürften damit auch im FP3 möglich sein.
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In den finalen fünf Minuten des FP2 gingen die MotoGP-Asse (mit Ausnahme von Dovizioso) dennoch auf weichen Hinterreifen auf Zeitenjagd: Den Anfang machte Mir, der als Erster des Tages die 1:40er-Marke knackte – 1:39,770 min.
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Auch Bagnaia, Quartararo, Miller, Rins, Alex Márquez und Zarco zogen mit roten Sektoren nach – es war aber wieder Mir, der die Bestzeit mit einer 1:39,680 min weiter nach unten schraubte.
In der letzten Minute wechselten sich dann allerdings noch Miller und Quartararo auf Platz 1 ab. Der Weltmeister hielt sich mit seiner 1:39,390 min bis zum Schluss an der Spitze des Klassements und zeigte in Kurve 13 zudem noch einen bemerkenswerten Save. Miller dagegen wurde noch von seinem Teamkollegen Bagnaia auf Platz 3 verdrängt. Márquez-Ersatz Stefan Bradl landete auf der Repsol-Honda auf Rang 18 (+ 1,310 sec). Platz 19 und eineinhalb Sekunden Rückstand dürften bei Vorjahressieger und Lokalmatador Miguel Oliveira (KTM) für Kopfzerbrechen sorgen. Valentino Rossi ließ als 21. nur seinen Petronas-Yamaha-Teamkollegen Andrea Dovizioso hinter sich.
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