Marc Márquez (Honda/6.): Rätselhafter Defekt am Start
Weil sein Honda-Werksmotor in Austin nach dem Start auf den Weg zur 1. Kurve immer wieder aussetzte, fiel Marc Márquez an den Schwanz des Feldes zurück.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
Weiterlesen
Werbung
Marc Márquez stellte bei seinem mit Spannung erwarteten Comeback beim "Red Bull Grand Prix of The Americas" mit seiner spektakulären Fahrweise und der sehenswerten Aufholjagd wieder einmal unter Beweis, dass er für die Honda Racing Corporation ein unverzichtbarer Bestandteil des MotoGP-Projekts ist. "Ab jetzt wird bei der Entwicklung des Motorrads wieder nur auf Marc gehört. Das ist klar", stellte ServusTV-Experte Stefan Bradl in Austin fest.
Werbung
Werbung
Márquez brauste vom neunten Startplatz los und hoffte, gleich in der ersten Kurve einen Teil der Ducati-Armada austricksen zu können. Aber dann fiel der Honda-Star wegen des verpatzten Starts an den Schwanz des Feldes zurück, er musste mehr als ein Dutzend Gegner überholen und sich gegen Fabio Quartararo und Jorge Martin heftige Kämpfe liefern, ehe er zehn kostbare Punkte für Platz 6 mit nach Hause nehmen konnte.
"Wir haben am Start ein technisches Problem gehabt", schilderte der sechsfache MotoGP-Weltmeister. "Honda untersucht noch, was da vorgefallen ist. Sobald ich auf den Startplatz gekommen bin, habe ich einen Alarm im Dashboard gesehen. Ich bin dann gestartet und habe mich bemüht, nicht zu viel Zeit zu verlieren. Aber das Bike hat verrückt gespielt. Ich habe befürchtet, das könnte ein großes Malheur werden, denn vom Start bis zur ersten Kurve hat das Motorrad nicht richtig beschleunigt. Es war ähnlich, als würde dauernd der Drehzahlbegrenzer eingeschaltet. Ich habe das sogar kontrolliert, aber es muss ein anderes Problem gewesen sein. Als ich in der ersten Kurve eingetroffen bin, ist das Bike plötzlich ordentlich gelaufen, nicht perfekt, aber anständig. Doch der Alarm hat mich das ganze Rennen hindurch begleitet."
Werbung
Werbung
"Nach der ersten Kurve hat dann ein neues Rennen für mich begonnen, es war eine Art Sprintrennen", berichtete Marc. "Ich habe gewusst, wenn ich jetzt 20 Runden lang mit 100 Prozent Risiko fahre, werde ich am Ende nicht mehr in guter Verfassung sein. Trotzdem habe ich alles gegeben. Doch fünf, sechs Runden vor dem Schluss hat mir mein Körper signalisiert: ‘Es ist aus, die Kräfte reichen nicht.’ Von da an habe ich nur noch probiert, das Motorrad heil ins Ziel zu bringen."
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
Weiterlesen
"Ich konnte im Rennen eine gute Pace vorlegen. Aber das Resultat ist nicht so ausgefallen, wie wir uns erhofft haben", räumte der 29-jährige Spanier ein, der in manchen Runden so schnell fuhr wie Spitzenreiter Jack Miller und in manchen Sektoren immer wieder drei bis sieben Zehntel auf Vorderleute wie Aleix Espargaró aufholte.
Und was man unbedingt erwähnen sollte: Marc Márquez blieb drei Tage lang sturzfrei, das entspricht einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Indonesien-GP, wo er die Werks-Honda viermal an drei Tagen wegschmiss. MotoGP-Ergebnis, Austin (10. April):
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.