Brad Binder (KTM/8.): «Müssen eine Richtung finden»
Das Red Bull-KTM-Werksteam landete in Barcelona mit Binder und Oliveira abgeschlagen auf den Plätzen 8 und 9. Der Südafrikaner sehnt sich nach einem schlagkräftigeren Bike.
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Der Südfrikaner Brad Binder aus dem Red Bull KTM Factory Team bleibt der "Mister Consistancy" in der MotoGP-WM: Er hat bei den letzten 27 Rennen saisonübergreifend gleich 25 mal gepunktet. Diesmal stürmte "Brad Attack" von Startplatz 15 auf Rang 7, Teamkollege Miguel Oliveira ließ sich nur um 5,3 Sekunden abschütteln. Aber Binder, der in Mugello nur 4 sec hinter Sieger Bagnaia eintraf, büsste in Katalonien in 24 Runden immerhin 21,436 sec auf Sieger Quartararo ein.
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"Wenn wir unsere Position im Ziel anschauen, können wir froh sein, denn wir kamen von Platz 15 auf dem Grid ein Stück nach vorne", stellte Binder fest. "Wir haben wieder ein paar solide Punkte eingesammelt. Ja, aber es war heute ein schwieriges, schwieriges Rennen. Ich war in der Anfangsphase des Rennens nicht fähig, gleich richtig loszulegen. Ich hatte wirklich Mühe, rasch genug Vertrauen zum harten Vorderreifen zu finden. Nach zwei, drei Runden gingen diese Probleme richtig los." Binder empfand den harten Vorderreifen schon im Training als zu hart, doch der Medium-Compound war wegen der Hitze für die KTM-Fahrer keine Option. Er zeigte zu starken Abrieb und zu starken Verschleiß.
"Diese Piste ist bekannt für ihren niedrigen Griplevel", sagte Binder, der sich in der WM innerhalb von acht Tagen von Platz 8 auf Platz 6 verbessert hat. "Es war wichtig, den Hinterreifen gut für die 24 Rennrunden zu managen. Ich habe von A bis Z mein Bestes gegeben. Und ich habe das Motorrad zurück an die Box gebracht. Ich denke, das war alles, was heute von mir verlangt wurde."
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Welche Aufgaben hat Brad Binder für den Montag-Test hier in Montmeló von KTM bekommen? "das Wichtigste ist, dass unser Team nach dem morgigen Test eine sehr klare Vorstellung davon hat, was wir brauchen, um die KTM konkurrenzfähiger zu machen. Wir müssen herausfinden, in welche Richtung wir entwickeln müssen und was die Ingenieure tun können, um uns ein schlagkräftigeres Package an die Strecke zu bringen. Nicht nur für den Rest der Saison, sondern in erster Linie auch im Hinblick auf das nächste Jahr."
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MotoGP-Ergebnis, Montmeló (5. Juni):
1. Quartararo, Yamaha, 24 Rdn in 40:29,360 min 2. Martin, Ducati, + 6,473 sec 3. Zarco, Ducati, + 8,385 4. Mir, Suzuki, + 11,481 5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 14,395 6. Marini, Ducati, + 15,430 7. Viñales, Aprilia, + 15,975 8. Brad Binder, KTM, + 21,436 9. Oliveira, KTM, + 26,800 10. Alex Márquez, Honda, + 30,460 11. Gardner, KTM, + 32,443 12. Darryn Binder, Yamaha, + 32,881 13. Morbidelli, Yamaha, + 33,168 14. Miller, Ducati, + 34,693 15. Fernández, KTM, + 37,844 16. Pirro, Ducati, + 44,533 17. Pol Espargaró, Honda, + 46,199 – Dovizioso, Yamaha, 7 Runden zurück – Di Giannantonio, Ducati, 16 Runden zurück – Bastianini, Ducati, 17 Runden zurück – Bezzecchi, Ducati, 19 Runden zurück – Bagnaia, Ducati, 23 Runden zurück – Rins, Suzuki, 1. Runde nicht beendet – Nakagami, Honda, 1. Runde nicht beendet – Bradl, Honda, 1. Runde nicht beendet MotoGP-Fahrer-WM nach 9 von 20 Grand Prix:
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