Joan Mir (Suzuki) nach Sturz: «Kontakt mit Oliveira»

Von Sarah Göpfert
Joan Mir stürzte auf dem Sachsenring in Kurve 1

Joan Mir stürzte auf dem Sachsenring in Kurve 1

Für Joan Mir endete auf dem Sachsenring eine Berührung mit Miguel Oliveira im vierten Nuller der Saison. Der Suzuki-Fahrer gestand sich einen Strategiefehler ein, der sein «bestes Wochenende des Jahres» ruinierte.

«Das war ein Wochenende voller Höhen und Tiefen», kommentierte Joan Mir seinen Liqui Moly-Deutschland-GP. Nach guten Trainingsleistungen am Freitag war für den MotoGP-Weltmeister von 2020 am Samstag im Qualifying der zwölfte Startplatz rausgesprungen. «Am Freitag und am Samstag habe ich mich so gut wie lang nicht mehr gefühlt, das war bis dahin das beste Wochenende des Jahres. Mit Blick auf die Rennpace waren wir mit die schnellsten.»

Kurz vor dem Start traf der Suzuki-Star gemeinsam mit seinem Team eine Entscheidung, die sein Rennen maßgeblich beeinflusste: «Wir haben wegen der hohen Temperaturen statt des mediums den harten Hinterreifen gewählt. Das stellte sich später als Fehlentscheidung heraus.» Mir präzisierte diese Aussage anschließend: «In den ersten beiden Runden hat der Reifen nicht gut gearbeitet, das Gefühl war nicht vorhanden. Dadurch habe ich nicht richtig beschleunigen können und auf der Gegengeraden einige Positionen verloren.»

In Runde 4 führte eine Rangelei mit Miguel Oliveira (KTM) dazu, dass Mir den vierten Nuller der Saison kassierte. «Ich habe auf der Geraden das Motorrad von Oliveira neben mir gehört. Wir haben gleichzeitig gebremst, aber er war auf der inneren Linie. Als ich begonnen habe, meine Linie zu schließen, haben wir uns leicht berührt. Dadurch bin ich leider von der Linie abgekommen und habe das Vorderrad verloren. Ich hätte ein paar Runden mehr gebraucht, um den Reifen auf die richtige Temperatur zu bringen», erklärte der WM-Neunte seinen Sturz in Kurve 1.

MotoGP-Ergebnis, Sachsenring (19. Juni):

1. Quartararo, Yamaha, 30 Rdn. in 41:12,816 min
2. Zarco, Ducati, + 4,939 sec
3. Miller, Ducati, + 8,372
4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 9,113
5. Marini, Ducati, + 11,679
6. Martin, Ducati, + 13,164
7. Brad Binder, KTM, + 15,405
8. Di Giannantonio, Ducati, + 15,851
9. Oliveira, KTM, + 19,740
10. Bastianini, Ducati, + 21,611
11. Bezzecchi, Ducati, + 23,175
12. Fernandez, KTM, + 26,548
13. Morbidelli, Yamaha, + 29,014
14. Dovizioso, Yamaha, + 30,680
15. Gardner, KTM, + 30,812
16. Bradl, Honda, + 52,040

MotoGP-Fahrer-WM nach 10 von 20 Grand Prix:

1. Quartararo 172 Punkte. 2. Aleix Espargaró 138. 3. Zarco 111. 4. Bastianini 100. 5. Brad Binder 82. 6. Bagnaia 81. 7. Miller 81. 8. Rins 69. 9. Mir 69. 10. Oliveira 64. 11. Martin 61. 12. Marc Márquez 60. 13. Marini 52. 14. Vinales 46. 15. Pol Espargaró 40. 16. Nakagami 38. 17. Bezzecchi 35. 18. Alex Márquez 26. 19. Morbidelli 25. 20. Di Giannantonio 16. 21. Darryn Binder 10. 22. Dovizioso 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 5.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 221 Punkte. 2. Yamaha 172. 3. Aprilia 139. 4. KTM 110. 5. Suzuki 93. 6. Honda 81.

Team-WM:
1. Monster Energy Yamaha 197 Punkte. 2. Aprilia Racing 184. 3. Prima Pramac Racing 172. 4. Ducati Lenovo Team 162. 5. Red Bull KTM Factory 146. 6. Suzuki Ecstar 138. 7. Gresini Racing 116. 8. Repsol Honda 100. 9. Mooney VR46 Racing 87. 10. LCR Honda 64. 11. WithU Yamaha RNF 20. 12. Tech3 KTM Factory 14.

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