Jack Miller (Ducati): «Du lernst von den Topfahrern»
Ducati-Lenovo-Werkspilot Jack Miller wurde oft nachgesagt, er habe nicht die beste Rennstrategie, weil er im Finish oft zurückfiel. «Aber es dauert, bis du die nötige Erfahrung bekommst», sagt er.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Jack Miller, der in den nächsten zwei Jahren bei Red Bull KTM fahren wird, hat bei seinen letzten neun Rennen bei Ducati noch einiges vor. Denn momentan liegen drei Markenkollegen in der WM vor ihm. Doch bei den letzten beiden Rennen in Sachsen und Assen gelang Miller ein dritter und ein siebter Platz – obwohl ihm nach nach Stürzen im Qualifying fürs Rennens jeweils ein Long-Lap-Penalty aufgebrummt wurde, mit dem er keineswegs einverstanden war.
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Der aktuelle WM-Siebte aus Australien, auf einer Red Bull-KTM-Ajo-Maschine Moto3-Vizeweltmeister 2014 hinter Alex Márquez, bestreitet seine achte Saison in der Königsklasse, die fünfte bei Ducati. Er beendete die Saison 2021 bei Ducati Lenovo als Gesamtvierter mit zwei Siegen (Jerez und Le Mans). Aber seine Laufbahn in der "premier class" hat einen Schönheitsfehler: "JackAss" ist es nie gelungen, ernsthaft in den Titelkampf einzugreifen. Miller fuhr ein Jahr (2015) bei LCR-Honda, dann zwei Jahre bei Mac VDS-Honda, eher er für drei Jahre zu Pramac Ducati wechselte und dann 2021 ins Werksteam transferiert wurde – als Teamkollege von Pecco Bagnaia, den Moto2-Weltmeister von 2018, mit dem er sich schon 2020 und 2021 die Box bei Pramac geteilt hat.
Jack Miller weiß, dass er es bisher nie geschafft hat, fünf, sechs Rennen lang konstant im Spitzenfeld mitzufahren. Oft glänzte er im Training und im Qualifying, verheizte aber im Rennen die Reifen zu früh – und fiel dann zurück.
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War es so mühsam, genug Geduld aufzubringen, um schon am Freitag manche Top-Rundenzeit zu opfern, um dafür mit gebraucht en Reifen zu testen und die richtige Rennstrategie zu finden?
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"Ja, das war definitiv schwierig. Aber je mehr Rennen du absolvierst, umso mehr Routine und Erfahrung bekommst du in diesem Bereich", räumte Miller im Gespräch mit SPEEDWEEK.com ein. "Und je mehr Rennen du im Spitzenfeld mitfährst, desto besser verstehst du, wie die Toppiloten fahren und was du machen musst, um mit diesen Jungs mithalten zu können. Dann versuchst du, deine Aufgabe am nächsten Rennwochenende besser zu erledigen. Ich glaube, du kannst das nirgends woanders lernen, nur in der MotoGP-Klasse."
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