Jack Miller (Ducati/3.): Alle wollten auf das Podest
Ducati-Star Jack Miller hinterließ beim Britischen Grand Prix einen starken Eindruck. Ducati erreichte zum 18. Mal in Serie einen Podestplatz. Miller: «Das ziehen wir bis zum Finale durch.»«
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Jack Miller rückte durch den dritten Platz beim Silverstone-GP in der WM-Tabelle vom siebten auf den sechsten Rang vor. Und zur Abwechslung durfte er die Renndistanz von 20 Runden erstmals nach dem Sachsenring und der Dutch-TT in Assen ohne störenden Long-Lap-Penalty absolvieren.
Werbung
Werbung
"Ich habe heute mit vielen unterschiedlichen Kollegen gekämpft, alle schienen aufs Podium fahren zu wollen", wunderte sich der 27-jähriger Australier. "Am Beginn waren es Johann, Fabio und ich. Dann ist Fabio in seine Long-Lap abgebogen und nicht viel später hat Johann seine Kiste gegen die Mauer geworden. Ich wurde also auf Platz 1 allein gelassen. Dann hat sich Alex Rins entschieden, die Führung zu übernehmen. Ich habe richtig Gas gegeben, um ihn unter Druck zu setzen."
"Ich habe mich konstant bemüht, mit den Jungs an der Spitze mitzuhalten", ergänzte der Ducati-Lenovo-Werksfahrer. "Als Alex auf Platz 1 lag, hat er ziemlich stark gepusht. Ich dachte, ich muss mir eine kleine Reserve lassen. Ich wollte mir nichts eine Pace aufzwingen lassen und einen Sturz riskieren. Ich wartete ab, dann ging Pecco an mir vorbei. Wir haben dann gemeinsam zu Alex Rins aufgeholt. Ich war nahe daran, ihn zu überholen. Sechs Runden vor dem Ende hat mein Vorderreifen auf der rechten Seite etwas nachgelassen. Ich hatte ein paar arge Slides, auch in den schnellen, flüssigen Rechtskurven hatte ich Mühe. Die linke Reifenflanke war in Ordnung."
Werbung
Werbung
"Ich bin glücklich, hier in England wieder zurück auf dem Podest zu sein. Das war ein tadelloser Start in die zweite Saisonhälfte", freute sich der dreifache MotoGP-Sieger.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Ducati hat jetzt seit 18 Rennen ohne Pause Podestplätze errungen, ein erstaunlicher Rekord für das italienische Werk. "Wir möchten versuchen, diese Serie bis zum Saisonende auszudehnen", meinte Jack Miller. "In Österreich habe ich zwar im Vorjahr nicht viel Glück gehabt. Aber Ducati hat dort seit 2016 wirklich gute Erfolge errungen. Ich selbst erinnere mich an meinen Kampf gegen Pol und Miguel. Und ich freue mich auf viele Rennstrecken, die jetzt noch auf uns zukommen in dieser Saison. Ich werde normalerweise in der zweiten Saisonhälfte immer stärker. Wir haben beim Barcelona-Test im Juni ein paar Anpassungen gemacht, seither war ich in drei Rennen zweimal auf dem Podest, in Assen habe ich auf um das Podium gefightet. Es sieht sehr positiv für uns aus, wir sind wirklich stark in Form. Jetzt wollen wir diesen Schwung zu den restlichen Grand Prix mitnehmen. Aber Motegi, Phillip Island, Buriram – das sind Pisten, auf denen wir in den letzten zwei Jahren nie gefahren sind."
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.