Überraschung: GASGAS in der MotoGP in neuen Farben
Wenn in Valencia am Dienstag, 8. November, erstmals die GASGAS-MotoGP-Bikes mit Pol Espargaró und Augusto Fernández auf die Piste gehen, werden sie schwarz-rot lackiert sein, nicht weiß-rot.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der einzige MotoGP-Wintertesttag vor dem Malaysia-Test im Februar wird zwei Tage nach dem WM-Finale in Valencia auf dem Ricardo Tormo Circuit stattfinden. Etliche Piloten werden dann am Dienstag den Markenwechsel vollziehen und erstmals das neue Material auf die Probe stellen. Jack Miller testet die Red Bull-KTM, Miguel Oliveira die Aprilia RS-GP22, Raúl Fernandez ebenfalls, Pol Espargaró wird erstmals auf die GASGAS des Tech3-Teams steigen, desgleichen sein Landsmann Augusto Fernández.
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Die beiden bisherigen Suzuki-Werkspiloten Joan Mir und Alex Rins wechseln zu Repsol-Honda und LCR-Honda, während Alex Márquez von LCR-Honda auf die Ducati Desmosedici bei Gresini Racing umsteigt, wo er den Platz des vierfachen Saisonsiegers Enea Bastianini übernimmt. Da die Verträge der meisten Werksfahrer bis 31. Dezember laufen, müssen sie nach dem Teamwechsel im schwarzen Design auftreten, sie dürfen nicht für das neue Fabrikat werben und auch keine Aussagen zum neuen Bike machen.
Das gilt zum Beispiel für Pol Espargaró und Jack Miller, während die Werksteams von Yamaha und Aprilia nicht betroffen sind – denn sie fahren unverändert mit Aleix Espargaró und Maverick Viñales sowie Fabio Quartararo und Franco Morbidelli weiter.
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Da Bastianini innerhalb der Ducati-Familie von Gresini ins Lenovo-Team wechselt, wird er unverdrossen mit dem roten Lenovo-Ducati-Design auftreten dürfen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Übrigens: Das neue GASGAS MotoGP Factory-Team mit Pol Espargaró und Augusto Fernández wird nicht im bisherigen rot-weißen GASGAS-Branding antreten, sondern mit rotem Schriftzug auf schwarzem Untergrund.
Bei Espargaró sollte zuerst nur sein alter Spitzname "POLYCIO" groß auf der Verkleidung stehen, denn für GASGAS darf er erst nach dem 31. Dezember werben. Aber Pol beharrte auf den Slogan "POL44". Den Namen Polycio, den er einst hinten auf der Hose zur Schau stellte, hat er nämlich längst ad acta gelegt. Wird auch das GASGAS-Team von Jorge "Aspar" Martinez nächstes Jahr in den Klassen Moto3 und Moto2 in rot-schwarz antreten? "Das ist noch nicht entschieden", verriet der vierfache Weltmeister heute in Sepang, der am Sonntag mit GASGAS-Pilot Izan Guevara seinen neunten WM-Titel als Teambesitzer gewonnen hat.
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Viermal triumphierte das Aspar-Team in der 125er-WM (mit Bautista, Talmacsi, Simón und Terol), dann zweimal in der Moto3 mit Arenas und Guevara, dazu dreimal in der Junioren-Moto3-WM mit Raúl Fernández, Izan Guevara und Daniel Holgado. Übrigens: Die Verantwortlichen der Pierer Mobility AG sind so neugierig auf die zwei neuen MotoGP-Factory-Teams von KTM und GASGAS, dass Firmenchef Stefan Pierer und Vorstand Hubert Trunkenpolz sogar erstmals für den Dienstag-Test in Valencia bleiben, um die Neuzugänge Jack Miller und Pol Espargaró bei der Arbeit zu sehen.
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