Jonas Folger: Drei Tage MotoGP-KTM getestet

Von Johannes Orasche
Der Deutsche Jonas Folger hat in Jerez de la Frontera drei Tage lang die MotoGP-KTM RC16 mit neuen Entwicklungsteilen getestet und reichlich Arbeit geleistet.

Während sich einige MotoGP-Asse nach der langen Saison 2022 bereits in den Urlaub verabschiedet haben, wird im Werksteam bei Red Bull-KTM weiter mit Volldampf an der Entwicklung der KTM für die Saison 2023 getüftelt.

Die Mattighofener waren vom Samstag und bis zum Wochenbeginn drei Tage lang in Jerez de la Frontera in Andalusien. Um dabei auch genügend Zeit zu haben, wurde die Piste gleich für drei Tage gebucht. Gefahren wurde von Samstag bis Montag. Bei diesem Test war auch Testfahrer Jonas Folger gefordert und fand auch reichlich Arbeit.

Der mittlerweile 28-jährige Bayer wurde auf dem Circuito de Jerez vor allem mit der Erprobung von neuen Verkleidungsteilen für die KTM RC16 betraut, es kamen mehrere verschiedene mattschwarze Varianten zum Einsatz. Bei der Aerodynamik sieht das Ingenieurs-Team von KTM weiterhin einiges an Spielraum gegenüber der Konkurrenz, vor allem gegenüber Ducati.

Fakt ist: KTM muss die Testarbeit mit dem MotoGP-Team seit dem Wegfall der Konzessionen und der laufenden Reduktion der offiziellen MotoGP-Tests noch genauer und effizienter planen. Beim privaten Test in Jerez war bei KTM daher auch Dani Pedrosa vor Ort.

Auch die Moto3-Truppe von Red Bull-Ajo-KTM mit Jose Antonio Rueda und Deniz Öncü und das Moto2-Team von Ajo mit Neuzugang Albert Arenas und Pedro Acosta übte vor Ort. Das MotoGP-Test-Debüt von Pedro Acosta fiel allerdings ins Wasser, weil der 18-Jährige am Montag im Regen nicht mit der MotoGP-Maschine auf die Piste geschickt wurde.

«FULLGAS» Folger begann seine internationale Karriere bei KTM in der Red Bull MotoGP-Academy und in der Repsol-CEV-Meisterschaft. Und er kam ab Misano 2008 mit 15 Jahren zu den ersten WM-Einsätzen mit einer Red Bull-KTM. Er sammelte aber 2008 nur einen WM-Punkt ein.

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