Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Luca Marini: Erster Sieger der «100 km dei Campioni»

Von Alessandro Righi
Luca Marini war am Freitag beim Americana-Rennen nicht zu schlagen

Luca Marini war am Freitag beim Americana-Rennen nicht zu schlagen

Nicht nur auf den MotoGP-Pisten der Welt ist Luca Marini sehr schnell unterwegs: Der Mooney-VR46-Pilot Luca Marini war am ersten Tag der «100 km dei Campioni» der schnellste Fahrer auf der Ranch von Valentino Rossi.

Das jährliche Einladungsevent der Motorrad-Legende Valentino Rossi sah am Freitag alle 40 Teilnehmer auf der Flattrack-Strecke. Nachdem die obligatorischen Fotos gemacht wurden, begannen die gewohnten Verhandlungen, welcher Pilot mit wem ein Duo für das 100-km-Rennen bilden wird.

Fakt ist: Alle sind aufgrund der Freundschaft, der Verbundenheit und des Wettbewerbs dabei, weil man sich mag oder einfach mitfährt. Der Spaß steht bei diesem Einladungsrennen klar im Vordergrund.

Nachdem sich die Pärchen für das 100-km-Rennen am Samstag gefunden hatten, startete um 12:30 Uhr die Trainingssitzung sowie kurz darauf das Qualifying.

Am Ende des ersten Tages hatte Luca Marini nach dem Americana-Rennen die Nase vorne. Rossis Bruder äußerte sich zum Rennsieg: «Ich glaube, dass ich einen weiteren Schinken und Wurst gewonnen habe, die ich im Winter sicher gebrauchen kann. Aber Spaß bei Seite, es ist immer ein tolles Gefühl, jedes Jahr meinen Speed beweisen zu können. Das Americana-Rennen war sehr schwierig, und das Niveau auf der Ranch steigt am Samstag nochmals an.»

Ex-MotoGP-Pilot Andrea Dovizioso, der ebenfalls Teil der «100 km dei Campioni» ist, sagte gegenüber «Sky Sport Italia»: «Es ist etwas Besonderes hier zu sein. Zum einen, weil alle Menschen, die hierherkommen, leidenschaftlich sind. Wir sind hier unter uns, wie zu meiner Zeit beim Motocross und beim Motorradfahren. Das macht einfach nur Spaß. Und zweitens sind wir hier auf einer Strecke, die ein Paradies ist. Diese Strecke gibt es auf der Welt in dieser Disziplin kein zweites Mal. Wenn man also die Möglichkeit hat, zu trainieren und an einem Rennen teilzunehmen, auch wenn das Feld sehr eng beisammen ist, macht es trotzdem viel Spaß. Warum also nicht dabei sein?»

«Diese Motorräder ist eigentlich nicht für das Flat Track gemacht. Es sind in Wahrheit modifizierte Motocross-Maschinen, die aber nicht in den USA benutzt werden, wie es mein Teamkollege, ein Flat-Track-Meister, gewohnt ist. Es handelt sich hier also wirklich um eine neu eingeführte Disziplin. Das ist echt toll, denn es sind fertige Motorräder, an denen man nicht viel modifizieren muss. Sie funktionieren einfach», klärte «Dovi» auf Nachfrage von «Sky Sport Italia» über die technischen Eigenschaften des eingesetzten Materials auf.

Zeitplan am Samstag:

12:05 Uhr: Warm-up
14:00 Uhr: «La 100 km dei Campioni»
18:00 Uhr: Siegerehrung

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