Luca Marini (Ducati): «Habe Idee für nächstes Jahr»
Nachdem für Luca Marini beiden Rennen in Assen trotz aussichtsreicher Startposition eher enttäuschend verliefen, sucht der Mooney VR46-Ducati-Pilot nach Lösungen für die Zukunft.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Während Luca Marinis VR46-Ducati-Teamkollege Marco Bezzecchi den TT Circuit in Assen mit einem Sprint-Sieg und einem zweiten Platz im Grand-Prix verlässt, trat der Bruder von Valentino Rossi deutlich enttäuscht die Heimreise an.
Werbung
Werbung
Dabei hatte das Wochenende für den 25-jährigen Italiener gut begonnen. Mit Platz 3 hatte er sich im Qualifying einen Startplatz in der ersten Reihe gesichert, den er in den Rennen jedoch nicht halten konnte. Im Sprint am Samstag landete Marini nur auf Position 10, während er den Zielstrich am Sonntag 14,174 sec hinter Rennsieger Pecco Bagnaia (Ducati) als Siebter überquerte.
Bis zur fünften Runde lag der WM-Sechste noch auf Position 5, jedoch führte ein Überholmanöver von Ducati-Markenkollege Jorge Martin am Ausgang der Strubben dazu, dass Marini auf einen Schlag vier Positionen verlor. "Wir hatten während des gesamten Wochenendes Probleme, uns hat etwas gefehlt", rätselte er.
Werbung
Werbung
Doch trotz der Enttäuschung blieb Marini zuversichtlich und suchte nach Lösungen für seine Probleme. "Nach dem Rennen hatte ich eine Idee, was ich im nächsten Jahr auf dieser Strecke ausprobieren möchte", begann er.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
"Da ich sehr groß bin, habe ich in den schnellen Kurven, in denen ich außerhalb der Verkleidung neben dem Motorrad hänge, immer wieder Probleme. Der Richtungswechsel fällt mir dann sehr schwer. Ich habe während des Rennens versucht, mehr in der Verkleidung zu bleiben. Das scheint viel besser zu funktionieren. Aber diese Fahrweise entspricht nicht meinem natürlichen Fahrstil, weshalb diese Umstellung Zeit braucht."
MotoGP-Ergebnisse, Assen (25. Juni): 1. Bagnaia, Ducati, 26 Rdn in 40:37,640 min 2. Bezzecchi, Ducati, + 1,223 sec 3. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,925 4. Brad Binder*, KTM, + 1,528 5. Martin, Ducati, + 1,934 6. Alex Márquez, Ducati, + 12,437 7. Marini, Ducati, + 14,174 8. Nakagami, Honda, + 14,616 9. Morbidelli, Yamaha, + 29,335 10. Augusto Fernández, KTM, + 33,763 11. Savadori, Aprilia, + 35,084 12. Raúl Fernández, Aprilia, + 39,622 13. Bradl, Honda, + 42,504 14. Folger, KTM, + 45,609 – Di Giannantonio, Ducati, 8 Runden zurück – Lecuona, Honda, 12 Runden zurück – Oliveira, Aprilia, 14 Runden zurück – Bastianini, Ducati, 20 Runden zurück – Viñales, Aprilia, 23 Runden zurück – Quartararo, Yamaha, 24 Runden zurück – Zarco, Ducati, 24 Runden zurück – Miller, KTM, 25 Runden zurück *= ein Platz zurück ("track limits"-Vergehen)
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.