Nach seinem fünften Rang im Hauptrennen der MotoGP-WM in Misano wunderte sich Maverick Viñales über seine plötzlichen Probleme mit dem Heck und dem Treibstoff seiner Werks-Aprilia.
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Maverick Viñales sicherte sich in Misano Adriatico als bester Aprilia-Fahrer Rang 5. Der Spanier war damit bester Aprilia-Fahrer, konnte zwar Kunden-Fahrer Miguel Oliveira (RNF-Aprilia) hinter sich lassen, hatte seinerseits aber auf einer seiner Lieblingspisten keine Chance, sich in den Kampf um die Podiumsplätze einzumischen.
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Viñales fehlten im Ziel zehn Sekunden auf seinen siegreichen Landsmann Jorge Martin (Ducati). "Ich bin happy, das es vom Resultat her ein guter Tag war – nicht aber vom Gefühl auf dem Motorrad. Ich habe mich nicht gut gefühlt. Aber es unglaublich – mit einem schlechten Gefühl auf Rang 5!" "Ich weiß nicht, warum wir so viel Probleme mit dem Hinterreifen hatten. Das ist seltsam – wir waren da am Freitag so gut", wunderte sich der 28-Jährige. "Wir sind schlechter geworden. Ich hatte am Kurveneingang Probleme, da waren wir in Österreich und Barcelona so gut. Es sieht danach aus, als ob ich auf Pisten ohne Grip sehr spät bremsen kann. Auf Strecken wie hier mit mehr Grip kann ich das nicht, sonst gehe ich weit. Die Jungs verstehen das auch."
Zum anstehenden Test am Montag sagt Viñales: "Morgen ist ein guter Tag, um sich zu verbessern. Wir haben da keinen Druck. Wir können die Balance verändert, das wird wichtig sein. Es wird ein interessanter Tag. Sobald der Grip steigt, habe ich Probleme. Es war nicht der Grund für die Performance, aber es limitiert mich ein wenig."
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"Hier in Misano ist jeder schnell, weil es genug Grip gibt. Als Referenz müssen wir Assen und Silverstone nehmen, wo der Grip im mittleren Bereich liegt. Misano ist immer kritisch. Ducati fährt hier 2000 Runden, auch KTM hat hier getestet. Unser Tester Savadori hat hier auch getestet, aber das waren ganz neue Sachen, die wir noch nicht verwenden. Wir müssen uns morgen in der Bremszone verbessern, dann profitieren wir auch auf den nächsten Pisten. Das ist meine Mission für den Montag – es geht um die Kurven 8 und 14. Wir haben diesmal nicht das Maximum rausgeholt und waren Fünfte. Wenn wir das schaffen, können wir mit Marco und Pecco kämpfen."
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Dann gab es noch ein Dilemma. "Der Alarm wegen des Treibstoffs kam nach Runde 10", berichtet Maverick. "Ich musste zurückschrauben, ein anderes Mapping wählen, einfach langsamer fahren. Ich hätte sonst wohl mehr 1:31er-Runden fahren können. Wir hatten hier wirklich viele Probleme, daher sind die Plätze 5 und 6 gut. Wir hätten aber auch niemals erwartet, hier Probleme mit dem Treibstoff zu bekommen."
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