Erstmals in seiner Karriere schaffte VR46-Schützling Marco Bezzecchi in Italien den Sprung auf das MotoGP-Podest – und das trotz Schmerzen am linken Daumen.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
"Es war ein fantastisches Wochenende. Wir haben getan, was wir tun mussten, bei all den Problemen mit der Hand", kommentierte Marco Bezzecchi seine zwei zweiten Plätze im Sprint und im Hauptrennen des "Gran Premio Red Bull di San Marino e della Riviera di Rimini", jeweils hinter seinem Markenkollegen Jorge Martin. "Jorge hat an diesem Wochenende den Unterschied gemacht und den Sieg verdient."
Werbung
Werbung
"Nach dem Crash in Montmeló war es schwer, mit großen Erwartungen nach Misano zu kommen", fuhr der Mooney-VR46-Star fort. "Ich habe aber zu Hause hart gearbeitet, um mich bestmöglich zu erholen. Auch wenn die Verletzung nichts Verrücktes ist, muss ich sagen, dass sie mir ziemliche Schmerzen bereitet. Ich habe alles gegeben, um den Fans einen Sieg zu schenken, aber es war leider nicht möglich, Jorge war fantastisch. Das war das Maximum, das ich schaffen konnte. Deshalb muss ich glücklich und stolz sein", ergänzte der 24-Jährige aus Rimini nach seinem Heimspiel.
Nicht nur die Schmerzen an der Hand machten dem WM-Dritten im 27-Runden-Rennen zu schaffen, sondern auch der Reifendruck. "Ehrlich gesagt, die Schmerzen haben sogar etwas später als erwartet eingesetzt. Ich habe aber viele Runden hinter Pecco und Jorge verbracht und Probleme mit dem Luftdruck im Vorderreifen bekommen."
Werbung
Werbung
"Ich habe Pecco einmal überholt, dann aber ein bisschen zu hart gebremst und war auch wegen dem Luftdruck nicht dazu in der Lage, das Motorrad richtig abzubremsen", schilderte Bezzecchi. "Hinter ihnen herzufahren hat dazu geführt, dass das Bike körperlich ein bisschen fordernder wurde – jede Bremsphase wurde schwieriger, das Einlenken wurde schwieriger... Ich haben daher anfangen, mit etwas mehr Körpereinsatz zu fahren, und habe dadurch mehr gelitten. Ich musste also Pecco überholen, sonst wäre ich in Schwierigkeiten geraten."
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
"Nachdem ich vorbeigegangen war, ließ sich das Motorrad zumindest wieder besser fahren, auch wenn die Schmerzen stärker wurden. Ich wusste, dass ich hätte leiden müssen – und das habe ich getan. Ich bin Pecco entflohen, das war das Ziel, Jorge war aber schon weit weg", fasste der zweifache Saisonsieger zusammen.
Mit seinem zweiten Platz konnte Bezzecchi am Ende gut leben. "Ich bin zum ersten Mal zu Hause auf dem MotoGP-Podium gestanden – abgesehen vom Sprint. Es war großartig, die ganzen Leute auf der vollen Start-Ziel-Geraden zu sehen. Alle haben meinen und Peccos Namen gerufen – und natürlich auch den von Jorge", schob "Bez" eilig nach und grinste. "Jorge verdient den Applaus, aber natürlich waren sie für uns Italiener etwas lauter. Das war sehr schön." MotoGP-Ergebnisse, Misano (10. September):
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.