Während Marc Márquez Honda in Motegi über den ersten GP-Podestplatz der Saison jubeln ließ, haderte sein Repsol-Honda-Teamkollege Joan Mir beim verregneten Japan-GP mit Sichtproblemen.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Joan Mir fuhr beim Honda-Heimspiel im Mobility Resort Motegi nur von Startplatz 15 los. Er arbeitete sich im Flag-to-Flag-Rennen aber stetig nach vorne und lag nach einem sehenswerten Kampf mir Regenspezialist Jack Miller auf Platz 7, ehe es für den Weltmeister von 2020 wieder nach hinten ging. Die zwölfte Runde, die nach dem Abbruch gewertet wurde, beendete er nur als Zwölfter.
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Was war passiert? "Ich hatte Sichtprobleme mit dem Helm, das ist mir in der Vergangenheit nie passiert", seufzte der 26-jährige Mallorquiner. "Aus irgendwelchen Gründen ist es nun passiert. Ich hatte vom Start weg etwas Probleme, es ist dann aber mit jeder Runde schlechter geworden, weil auch der Regen stärker wurde. Es kam dann der Punkt, an dem es unfahrbar wurde."
"Es ist schade, ich habe die Bremspunkte verpasst, weil ich nichts mehr sehen konnte", schilderte Mir. "Beim Kampf mit Jack konnte ich noch ein bisschen etwas sehen. Danach wurde der Regen aber ein bisschen stärker und das hat gereicht, dass es innen komplett nass wurde. Es war also unmöglich, noch etwas zu sehen."
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"Ich bin sehr, sehr enttäuscht", machte der Repsol-Honda-Werksfahrer deutlich. Gleichzeitig war er aber auch bemüht, seinen langjährigen Helmausrüster in Schutz zu nehmen: "Wie gesagt, so etwas ist mir vorher nie passiert. Wir müssen verstehen, warum es jetzt der Fall war. Ich bin sicher, dass sie auf Seiten von AGV immer größte Anstrengungen unternehmen werden, damit so etwas nicht passiert. Wir werden den Grund für diesen Zwischenfall herausfinden. Dass ich enttäuscht bin, ist aber normal. Ich glaube, ich habe bis dahin ein gutes Rennen gezeigt, ich bin mit einer recht soliden Pace nach vorne gefahren. Ich konnte dann aber nichts mehr machen, keine Chance."
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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In der 13. Runde ließen die Bedingungen eine Fortsetzung des Rennens für das gesamte Feld nicht mehr zu, die roten Flaggen waren die logische Folge. Der anschließend angestrebte Re-Start wurde noch in der Aufwärmrunde abgebrochen.
War die Vorgehensweise der Rennleitung richtig? "Als sie gesagt haben, dass wir um 15.50 Uhr wieder auf die Strecke gehen würden, war ich überrascht, weil man draußen praktisch nichts sehen konnte – und dann für 12 Runden, das sind noch einmal 30 Minuten mehr. Ich habe mich gewundert, was sie machen wollten, aber ich war andrerseits auch in einer Situation, in der ich wieder fahren wollte", konnte Joan rückblickend über die knifflige Situation schmunzeln. "Es wäre aber komplett verrückt gewesen, unter diesen Bedingungen ein Rennen zu fahren." MotoGP-Ergebnisse GP-Rennen, Motegi (1.10.):
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