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Pecco Bagnaia: Reifenwahl vermasselt, Chance vergeben
Pecco Bagnaia hatte in Valencia bereits am Samstagnachmittag einen Matchball, die MotoGP-WM wird aber erst am Sonntag entschieden. Denn der Vorsprung des Ducati-Werksfahrers schmolz nach Platz 5 im Sprint auf 14 Punkte.
MotoGP
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Nach einem mühsamen Freitag schien Francesco "Pecco" Bagnaia das Blatt am Samstagvormittag zu seinen Gunsten gedreht zu haben, als er nach dem Umweg über das Q1 als Zweiter noch in die erste Startreihe fuhr. Sein Titelrivale Jorge Martin musste dagegen mit Startplatz 6 vorliebnehmen.
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Im letzten Tissot-Sprint der Saison bog Bagnaia dann auch als Führender in die erste Kurve ein, fiel danach allerdings in nur einer Runde bis auf den fünften Rang zurück. Weil sich Fabio Quartararo mit einem Sturz aus dem Rennen verabschiedete und Fabio Di Giannantonio auf ein Manöver gegen seinen Markenkollegen verzichtete ("Er war sehr vorsichtig", räumte Bagnaia selbst ein), brachte der WM-Leader den fünften Platz auch ins Ziel. Da sein Herausforderer aus dem Prima Pramac Racing Team gleichzeitig aber mit seinem neunten Sprintsieg das Maximum herausholte, schmolz Peccos Vorsprung auf 14 Punkte. "Wir haben einfach die Reifenwahl vermasselt", erklärte der Ducati-Werksfahrer seine Schwierigkeiten. "Dieses Mal war es ein normaler Reifen. Die Sache ist, dass wir nicht die richtige Wahl getroffen haben. Ich glaube, dass der Soft heute besser gewesen wäre. Wir haben uns aber für den Medium-Hinterreifen entschieden, weil ich damit am Vormittag wirklich ein großartiges Gefühl hatte. Ich hatte mehr erwartet – und alle anderen, die mit dem Medium gestartet sind, haben dasselbe gesagt, auch Viñales. Der Soft war etwas besser und wir haben einen Fehler gemacht. Das ist schade, weil wir eine gute Gelegenheit vergeben haben, um im Hinblick auf morgen mehr Punkte zu haben. Wir müssen aber ruhig bleiben."
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Tatsächlich herrschte bei der Reifenwahl Uneinigkeit: Zu den zwölf Fahrern mit Soft-Hinterreifen zählten Sprintsieger Martin, Brad Binder, Marc Márquez und Fabio Di Giannantonio. Neben Bagnaia ließen dagegen unter anderen auch Pole-Setter Maverick Viñales, Marco Bezzecchi und Fabio Quartararo die mittelharte Mischung montieren.
Im Hinblick auf das Hauptrennen bereitet die Reifenfrage Bagnaia dennoch kein Kopfzerbrechen. "Morgen werde ich tun, was Jorge tun wird. Das ist also eine einfache Wahl", schmunzelte er.
Dazu rechnete der Titelverteidiger vor: "14 Punkte sind ein sehr geringer Vorsprung, aber wir sind noch immer vorne. Deshalb sind wir mit Sicherheit in der besseren Position. Wir müssen ruhig bleiben, denn am Ende wären wir morgen mit demselben Ergebnis Weltmeister. Jorge muss gewinnen und wir wissen sehr genau, wie stark wir in den Sonntag-Rennen sind. Das lässt mich daran glauben, dass wir konkurrenzfähig sein und um das Podium kämpfen können." Bagnaia wirkt trotz allem weiter ruhig, auch wenn er selbst auf die entsprechende Nachfrage lachte: "Das ist nur das äußere Erscheinungsbild." Wieder ernst betonte er: "Ich muss sagen, dass ich im Vorjahr auch mit neun Punkten Vorsprung mehr und nur einem Rennen größere Schwierigkeiten hatte. Ich habe aus dem Vorjahr gelernt und das ist mit Sicherheit sehr wichtig. Zehn Minuten vor dem Start wird es nervlich aber ziemlich intensiv werden."
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Mit Blick auf seinen WM-Rivalen Martin ergänzte der Italiener: "Ich glaube, dass der Druck auf uns beiden genauso lasten wird. Ich glaube, dass er morgen auch mehr Mühe haben wird als heute. 21 oder 14 Punkte, das ist etwas anders – und dazu noch zu wissen, dass er gewinnen muss und keinen Fehler machen darf. Das gilt natürlich auch für mich. Ich esse heute Abend mit meinem Team und ich hoffe, dass ich das Abendessen auch genießen kann", konnte er sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Und ich hoffe, dass ich heute Nacht schlafen werde. Im Vorjahr habe ich eigentlich gut geschlafen, mal sehen." Fakt ist vor dem finalen Showdown: Bei einem Sieg von Martin muss Bagnaia in die Top-5 fahren, um seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Falls sein Verfolger nicht gewinnt, würde dem Ducati-Werksfahrer auch noch Rang 10 reichen. Ergebnis MotoGP-Sprint, Valencia (25.11.): 1. Martin, Ducati, 13 Rdn in 19:38,827 min 2. Binder, KTM, + 0,190 sec 3. Marc Márquez, Honda, + 2,122 4. Viñales, Aprilia, + 3,106 5. Bagnaia, Ducati, + 4,253 6. Di Giannantonio, Ducati, + 4,400 7. Bezzecchi, Ducati, + 4,502 8. Alex Márquez, Ducati, + 5,578 9. Zarco, Ducati, + 5,910 10. Augusto Fernández, KTM, + 6,095 11. Raúl Fernández, Aprilia, + 7,674 12. Miller, KTM, + 8,098 13. Aleix Espargaró, Aprilia, + 9,513 14. Pol Espargaró, KTM, + 12,453 15. Bastianini, Ducati, + 12,599 16. Nakagami, Honda, + 13,787 17. Marini*, Ducati, + 13,887 18. Morbidelli*, Yamaha, + 14,943 19. Rins, Honda, + 20,378 20. Savadori, Aprilia, + 25,017 – Quartararo, Yamaha, 9 Runden zurück *= 3-Sekunden-Strafe (Reifendruck-Vergehen)
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MotoGP-WM-Stand nach 38 von 39 Rennen: 1. Bagnaia, 442 Punkte. 2. Martin 428. 3. Bezzecchi 329. 4. Binder 277. 5. Zarco 205. 6. Aleix Espargaró 198. 7. Viñales 198. 8. Marini 194. 9. Alex Márquez 167. 10. Quartararo 167. 11. Miller 163. 12. Di Giannantonio 138. 13. Marc Márquez 96. 14. Morbidelli 93. 15. Bastianini 84. 16. Oliveira 76. 17. Augusto Fernández 71. 18. Rins 54. 19. Nakagami 52. 20. Raúl Fernández 40. 21. Pedrosa 32. 22. Mir 26. 23. Pol Espargaró 13. 24. Savadori 9. 25. Folger 9. 26. Bradl 8. 27. Pirro 5. 28. Petrucci 5. 29. Crutchlow 3. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 675 Punkte (Weltmeister). 2. KTM 357. 3. Aprilia 215. 4. Yamaha 187. 5. Honda 181.
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Team-WM: 1. Prima Pramac Racing, 633 Punkte (Weltmeister). 2. Ducati Lenovo Team 536. 3. Mooney VR46 Racing 523. 4. Red Bull KTM Factory Racing 440. 5. Aprilia Racing 396. 6. Gresini Racing 305. 7. Monster Energy Yamaha 260. 8. Repsol Honda 122. 9. CryptoDATA RNF 120. 10. LCR Honda 112. 11. GASGAS Factory Racing Tech3, 93.
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