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Bastianini (Ducati): Mehr Entschlossenheit im Sprint

Von Thomas Kuttruf
Bestform. Nicht nur wie hier Portimao hält Enea Bastianini den Teamkollegen mit der #1 hinter sich

Bestform. Nicht nur wie hier Portimao hält Enea Bastianini den Teamkollegen mit der #1 hinter sich

Nach zuletzt sehr starken Auftritten kann Ducati-Werkspilot Enea Bastianini den kommenden MotoGP-Schlagabtausch mit Zuversicht angehen. Für den Italiener werden es die ersten Rennen auf der Werks-Desmosedici in Jerez.

Zu den positiven Überraschungen der noch jungen Saison zählt ohne Frage Ducati-Werksfahrer Enea Bastianini. Während man «La Bestia» 2023 gerne noch als Ducati Nr.2 titulierte, ist die Formulierung 2024 nicht angebracht. Gemeinsam mit Pedro Acosta durfte auch der Italiener bei den letzten beiden GP-Rennen das Podest besteigen. Speziell dank einer massiv gesteigerten Leistung in den Qualifikationen gelang es Bastianini von Beginn an, sich mit der Spitze zu matchen.

Das Ergebnis nach dem ersten GP-Triple kann sich sehen lassen. Enea Bastianini hält mit 59 Punkten den zweiten Platz in der WM-Tabelle und ist damit auch in besserer Position als Doppelweltmeister und Teamkollege Francesco Bagnaia. Der reist allerdings in Jerez mit der perfekten Erinnerung an seinen Grand Prix-Sieg vor 12 Monaten an. Bastianini spielte in Andalusien damals keine Rolle. Zwar gab der heute 26-Jährige sein Comeback (nach dem Ausfall inklusive Schulterverletzung beim Saisonauftakt), die Rennen konnte Bastianini mit zu starken Schmerzen nicht bestreiten.

Als offizieller Ducati Lenovo Pilot geht der ehemalige Moto2-Weltmeister also in eine Jerez-Rennpremiere. Bei der Abreise in Richtung Spanien verkündete die #23: «Ich bin froh, dass ich wieder in Jerez fahren kann. Es ist eine großartige Strecke, auf der ich sehr gerne fahre. Letztes Jahr habe ich versucht, nach meiner Schulterverletzung hierher zurückzukehren, aber ich war nicht bereit und musste vor den beiden Rennen aufgeben. Dieses Jahr fahren wir nach zwei Podiumsplätzen in Spanien, und obwohl Jerez eine ganz andere Piste als Austin ist, haben wir alle Voraussetzungen für ein weiteres erfolgreiches Wochenende.»

Trotz guter Ausgangslage sieht der Mann aus Rimini weiteren Raum für Verbesserung bei sich: «Ich habe das Gefühl für das Motorrad wiedergefunden, und unser Teamwork ist stark. Dennoch muss ich mich darauf konzentrieren, in der Anfangsphase des Rennens konstanter zu sein und im Sprint entschlossener zu fahren.»

Entschlossenheit wird definitiv notwendig sein, um bei der ersten Station auf spanischem Boden gegen die stolze Armada heimischer Topfahrer zu bestehen.

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