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GP-Legende Randy Mamola: Tränen 40 Jahre danach

Von Gino Bosisio
Begeistert und gerührt: Randy Mamola durfte seine alte 500er-Honda wieder pilotieren

Begeistert und gerührt: Randy Mamola durfte seine alte 500er-Honda wieder pilotieren

Die US-amerikanische Motorrad-WM-Ikone Randy Mamola wurde von der LCR-Honda-Mannschaft im italienischen Vallelunga mit seiner 500er-Zweitakt-Honda von 1984 im Original-Design überrascht.

Randy Mamola stand im Zentrum einer Überraschung, die sich Honda Italien gemeinsam mit LCR ausgedacht hat. Der 64-Jährige wurde von der LCR-Honda-Truppe um Mastermind Lucio Cecchinello im positiven Sinn eiskalt erwischt, als ihm eine originale Zweitakt-GP-Honda aus dem Jahr 1984 präsentiert wurde. Schauplatz war das Fan-Event «LCR Ride Experience» auf der Rennstrecke in Vallelunga in der Nähe von Rom.

Randy Mamola zeigte sich als einer der Stargäste nach der Enthüllung des Bikes gerührt und erkundigte sich unter tosendem Applaus gerührt, ob er auch Tränen vergießen dürfe. Ehrfürchtig drehte Mamola dann im Original-Lederdesign für die Gäste ein paar Runden auf dem edlen Renner der goldenen Zweitakt-GP-Ära. Auch Cecchinello warf sich als Instruktor ins Leder, stieg auf seine 125er-Honda aus dem eigenen Museum. Auch Bikes wie die LCR-MotoGP-Honda von Stefan Bradl aus der Zeit von 2012 bis 2014 oder ein Castrol-Honda-VTR 1000 SP2 von Colin Edwards aus der Superbike-WM gab es zu bestaunen.

Vor Ort als Helfer und Ratgeber waren in Vallelunga auch die LCR-MotoGP-Asse Johann Zarco und Taka Nakagami, MotoE-Fahrer Mattia Casadi sowie Mamolas Sohn Dakota.

Randy Mamola ist ein spezieller Fall in der Motorrad-WM: Der US-Amerikaner teilt ein ähnliches Schicksal wie der viel zu früh verstorbene Deutsche Ralf Waldmann. Der Kalifornier gewann in seiner Karriere 13 Grand Prix und stand insgesamt 57-mal auf einem GP-Podium. Der Mann aus San Jose holte vier Vize-WM-Titel, wurde jedoch nie Weltmeister.

Für LCR-Honda gibt es aktuell in der MotoGP-Weltmeisterschaft nur wenig zu Lachen. In der Teamwertung belegt die Truppe von Lucio Cecchinello nur Rang 10, liegt aber bezeichnenderweise noch knapp vor Repsol Honda. Beste LCR-Einzelergebnisse waren bisher zwei zwölfte Plätze von Johann Zarco in Doha und Le Mans.

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