MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

So erklärt Jack Miller (KTM) den Martin-Zwischenfall

Von Silja Rulle
KTM-Pilot Jack Miller

KTM-Pilot Jack Miller

Kurz vor Ende des Zeittrainings in Assen kam es bei voller Fahrt zur Berührung zwischen Jorge Martin und Jack Miller. Miller nimmt nach der Session die Schuld auf sich und erklärt, wie es zur Kettenreaktion kam.

In der Schlussphase des Zeittrainings in Assen waren Jack Miller und Jorge Martin fast auf voller Fahrt miteinander kollidiert, es kam sogar zu einer Berührung. Miller erklärt nach der Session, was passiert ist, und nimmt die Schuld komplett auf sich.

Der KTM-Pilot: «Der Martin-Zwischenfall war meine Schuld. Ich hing hinter ihm fest. Ich wollte mich nur einmal umschauen. Und genau da ist er auf die Bremse gegangen. Falsche Zeit, falscher Ort für mich. Ich habe den Auspuff in den Arm bekommen.»

Der Australier erklärt: «Ich war nicht mehr auf dem Gas, aber er ist auf die Bremse gegangen. Es war ein bisschen wie eine Kettenreaktion. Ich bin langsamer geworden, habe nicht mehr Gas gegeben, aber auch nicht gebremst. Als ich nach hinten geschaut habe, hat er vor mir gebremst und das hat dann dazu geführt.»

Miller nimmt die Schuld für den folgenlosen Zwischenfall komplett auf sich: «Ich bin in ihn reingefahren. Dass er langsamer wurde, ist nicht das Problem gewesen.»

Auf den TV-Bildern sah es zunächst aus, als habe es einen Zusammenstoß mit Millers Kopf und Martin, beziehungsweise seinem Motorrad gegeben.

Auf Nachfrage, ob sein Kopf getroffen wurde, stellte Miller klar: «Nein, da wo der Auspuff an der Seite rauskommt, hat es mich direkt am Bizeps erwischt. Ich habe quasi den halben Kreis abgekriegt. Eine Art Branding», ergänzt er scherzend.

Mit Rang 18 im Zeittraining hat Miller den direkten Sprung ins Q2 klar verpasst. Der Australier muss am Samstag im Q1 ran.

Er sagt: «Wir hatten mit dem ersten Bike ein paar Probleme. Es war nicht ideal, aber wir hatten ein paar starke Punkte. Das Motorrad funktioniert recht gut, es geht nur darum, alles zusammenzubekommen, das richtige Set-Up zu erwischen.»

 

Ergebnisse MotoGP Assen, Zeittraining (28. Juni):

 

Im Qualifying 2:

1. Francesco Bagnaia (I), Ducati, 1:31,340 min
2. Maverick Viñales (E), Aprilia, +0,065
3. Alex Márquez (E), Ducati, +0,320
4. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +0,472
5. Jorge Martín (E), Ducati, +0,489
6. Marc Márquez (E), Ducati, +0,511
7. Brad Binder (ZA), KTM, +0,526
8. Enea Bastianini (I), Ducati, +0,530
9. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,569
10. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,673

Im Qualifying 1:

11. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,714
12. Marco Bezzecchi (I), Ducati, +0,828
13. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,833
14. Alex Rins (E), Yamaha, +0,863
15. Pedro Acosta (E), KTM, +0,904
16. Miguel Oliveira (P), Aprilia, +1,148
17. Johann Zarco (F), Honda, +1,390
18. Jack Miller (AUS), KTM, +1,766
19. Takaaki Nakagami (J), Honda, +1,787
20. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1,966
21. Augusto Fernandez (E), KTM, +2,004
22. Joan Mir (E), Honda, +2,015

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