MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marc Márquez über das Kräfteverhältnis im Titelkampf

Von Silja Rulle
Marc Márquez wurde am Sachsenring Zweiter, war zusammen mit seinem Bruder Alex (3.) auf dem Podium

Marc Márquez wurde am Sachsenring Zweiter, war zusammen mit seinem Bruder Alex (3.) auf dem Podium

Im Interview mit DAZN spricht der achtmalige Weltmeister Marc Márquez darüber, wie er das Kräfteverhältnis in der MotoGP sieht, wer seine Rivalen sind und wer die Nase vorn hat – und über seinen baldigen Teamkollegen.

Sommerpause in der MotoGP. Zeit für ein Zwischenfazit. Im Gespräch mit DAZN verriet der achtmalige Weltmeister Marc Márquez, wer seiner Meinung nach seine Hauptrivalen im Titelkampf sind (er ist aktuell Dritter in der WM-Wertung).

Der Spanier: «Bagnaia hat sich in den letzten Rennen gesteigert und das Niveau angehoben. Martin schafft es, nah dran zu sein, nicht auf seinem Niveau, aber nah dran. Ich bin etwas stagniert, bin dort geblieben, wo ich in Jerez und Le Mans war.»

Und: «Die Leute sagen mir, dass ich nah dran war, aber man muss die Realität sehen, und die Realität ist, dass ich im Kampf sein kann, wenn ich mir die Sonntage spare. Es gibt immer zwei Fahrer, die konstant schneller sind und am Ende vorne liegen. Es müssen viele Dinge passieren, aber ich sehe mich nicht im Kampf um die Meisterschaft. Das Ziel ist es, unter die ersten Drei zu kommen, aber das wird nicht einfach, denn wir müssen uns gegen Bastianini durchsetzen.»

Márquez‘ Fazit: «Im Moment sehe ich Pecco stärker, er hat die mentale Stabilität und die Ergebnisse. Er gewinnt an Schwung, was sich zwar in ein paar Rennen ändern kann, aber im Moment ist es ein Schwung, der beängstigend ist.» Sein Teamkollege im nächsten Jahr also, wenn Márquez ins Ducati-Werksteam wechselt.

Márquez: «Ich denke, Bagnaia hat es gut aufgenommen, dass wir nächstes Jahr Teamkollegen sein werden. Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich es als Herausforderung sehen. Sie stellen den Fahrer mit den meisten Weltmeisterschaften mit dem gleichen Motorrad in die Startaufstellung, und ich habe ihn geschlagen, ich habe gezeigt, dass ich ihn schlagen kann. Aber man muss ihn selbst fragen, wie er es aufgenommen hat.»

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