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Di Giannantonio spottet über Marquez: Wie ein Rookie
Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati) erlebte im MotoGP-Rennen in Katar viele gefährliche Situationen. Für Alex Marquez hätte er sich eine härtere Bestrafung gewünscht. Der Vorfall mit Jorge Martin machte ihm Angst.
MotoGP
Im Artikel erwähnt



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Nach Platz 6 im Sprintrennen am Samstag hatte sich VR46-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio für den Grand Prix am Sonntag viel vorgenommen. Der Italiener ging von Startplatz 5 ins Rennen und orientierte sich sofort nach vorne. "Ich hatte einen guten Start. Das Ziel war es, meinen Rhythmus zu finden und so nah wie möglich an Marc dran zu sein. Einige Vorkommnisse im Rennen haben dann unseren Plan zunichte gemacht", erzählte er.
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In der dritten Runde konnte Di Giannantonio den vor ihm fahrenden Alex Marquez überholen, kurz danach fuhr ihm der Gresini-Pilot ins Heck seiner GP25. "Ich war klar vorne und ich wurde dann ziemlich hart abgeschossen. Ich bin mir sicher, dass es keine Absicht, sondern ein Fehler war. Aber auf unserem Level, auf dem wir in der MotoGP sind, sind diese Fehler am Limit", war "Diggia" nach dem harten Manöver von AM73 verärgert. "Du kannst das vielleicht von einem Rookie erwarten, der das erste Mal vorne ist und von den Emotionen übermannt wird. Aber auf unserem Niveau müssen wir derartige Situationen vermeiden, denn diese sind sehr gefährlich. Es war ein sehr gefährliches Manöver von ihm, und er hat mich sehr in Gefahr gebracht. Ich hatte Glück, dass ich nicht gestürzt bin. Wenn das passiert wäre, wüsste ich nicht, ob ich hier sein könnte, um mit euch zu sprechen. Dann wäre ich vielleicht im Medical Center gelandet", sagte Di Giannantonio zu den Journalisten. "Wir sind an dieser Stelle mit über 200 km/h unterwegs, und du musst da sehr vorsichtig sein – vor allem in der dritten Rennrunde", führte der VR46-Pilot weiter aus. "Ich möchte das aber nicht mehr weiter kommentieren, sondern es den Leuten überlassen, darüber zu urteilen. Für die Zukunft würde ich mir aber wünschen, dass du nach so einem Fehler, mit dem du das Rennen eines anderen Fahrers zerstörst, nicht nur mit einer Long-lap-Strafe davonkommen solltest. Am Ende habe ich 25, 20, 16 oder wieviel auch immer Punkte verloren. Und er hat das Rennen auf Platz 7 beendet – das ist nicht fair." Welche Strafe wäre seiner Ansicht nach angemessen? "Ich bin ein Fahrer und kein Steward – es sollte aber sicher härter bestraft werden", forderte Di Giannantonio. Danach kämpfte sich der Römer vom Ende des Feldes langsam wieder nach vorne. Neun Runden vor dem Ende war Di Giannantonio unverschuldet in die nächste gefährliche Situation verwickelt. Der direkt vor ihm fahrende Jorge Martin kam in Kurve 12 zu Sturz, als er auf dem Kerb zu weit nach außen kam und sein Vorderrad wegrutschte. Di Giannantonio konnte nicht mehr ausweichen und traf den Weltmeister mit dem Vorderrad seiner Ducati. "Wir hatten heute sehr viel Glück in unserem Sport. Er lag vor mir und ich war sehr nah an ihm dran. Ich versuchte, ihn zu überholen. Als er stürzte, war sein Körper komplett vor meinem Bike", schilderte der 26-Jährige. "Es ist eine sehr schnelle Kurve, wir sind dort so mit 160 oder 180 km/h unterwegs. Ich hatte keine Chance auszuweichen. Ich berührte ihn und habe danach die ganze Zeit an ihn gedacht. Ich hatte wirklich Angst. Am Ende des Rennens bin ich dann zu seiner Box gegangen und das Team sagte mir dann, dass er okay ist – das war das Wichtigste an diesem Tag", betonte Di Giannantonio direkt nach dem Rennen.
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War er überrascht, dass es danach keinen Rennabbruch gab und Martin immer noch auf der Strecke versorgt wurde, als er in der nächsten Runde an dieser Stelle vorbeifuhr? "Eigentlich ja. Ich hatte Gänsehaut, denn es war einer der schlimmsten Szenen, dich ich bisher erlebt hatte. Es war ein sehr schwerer Sturz und er lag immer noch auf dem Boden. Ich fuhr dann die Runde zu Ende und dachte mir, dass wir sehen sollten, wie es ihm geht. Doch dann kam die erste Entwarnung und es gab keine roten Flaggen."
Mittlerweile ist bekannt, dass sich Martin bei seinem Crash keine lebensbedrohlichen Verletzungen zugezogen hatte. Es waren aber elf Rippenbrüche und eine Pneumothorax-Verletzung.
Neben all den Zwischenfällen war für Di Giannantonio ein gutes Ergebnis außer Reichweite – er beendete den Grand Prix von Katar auf Position 16. "Am Ende des Rennens hatten wir die Pace für ein Podium. Wir haben mit dem Team so gut gearbeitet, um uns gut für dieses Rennen vorzubereiten. Das Ziel heute war es, mit Marc zu kämpfen", trauerte er einem Top-Ergebnis nach. Ergebnisse MotoGP Losail, Grand Prix (13. April):
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1. Marc Márquez (E), Ducati, 41:29,186 min 2. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +4,535 3. Franco Morbidelli (I), Ducati, +6,495 4. Johann Zarco (F), Honda, +6,668 5. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +7,484 6. Alex Márquez (E), Ducati, +9,764 7. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +12,895 8. Pedro Acosta (E), KTM, +14,219 9. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +14,368 10. Luca Marini (I), Honda, +15,137 11. Enea Bastianini (I), KTM, +17,459 12. Alex Rins (E), Yamaha, +17,563 13. Brad Binder (ZA), KTM, +17,632 14. Maverick Viñales (E), KTM, +17,800 15. Ai Ogura (J), Aprilia, +18,758 16. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +26,340 17. Raúl Fernández (E), Aprilia, +26,925 18. Somkiat Chantra (T), Honda, +38,186 – Jorge Martin (E), Aprilia – Augusto Fernandez (E), Yamaha – Joan Mir (E), Honda – Jack Miller (AUS), Yamaha Ergebnisse MotoGP Losail, Sprint (12. April): 1. Marc Márquez (E), Ducati, 20:38,304 min 2. Alex Márquez (E), Ducati, +1,577 sec 3. Franco Morbidelli (I), Ducati, +3,988 4. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +4,369 5. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +4,593 6. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +5,099 7. Ai Ogura (J), Aprilia, +10,199 8. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +10,334 9. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +11,300 10. Maverick Viñales (E), KTM, +12,554 11. Pedro Acosta (E), KTM, +13,676 12. Alex Rins (E), Yamaha, +14,273 13. Enea Bastianini (I), KTM, +14,408 14. Brad Binder (ZA), KTM, +15,459 15. Luca Marini (I), Honda, +15,587 16. Jorge Martin (E), Aprilia, +15,775 17. Raúl Fernández (E), Aprilia, +16,317 18. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +17,922 19. Jack Miller (AUS), Yamaha, +20,274 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +31,106 – Johann Zarco (F), Honda WM-Stand nach 8 von 44 Rennen: 1. M. Marquez, 123 Punkte. 2. A. Marquez 106. 3. Bagnaia 97. 4. Morbidelli 78. 5. Di Giannantonio 48. 6. Zarco 36. 7. Bezzecchi 32. 8. Quartararo 30. 9. Ogura 29.. 10. Marini 26. 11. Acosta 24. 12. Binder 22. 13. Bastianini 21. 14. Aledeguer 20. 15. Miller 19. 16. Rins 14. 17. Mir 10. 18. Vinales 8. 19. R. Fernandez 5. 20. A. Fernandez 3. 21. Oliveira 2. 22. Savadori 1. 23. Chantra 0. 24. Martin 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 148 Punkte. 2.Honda 49. 3. Aprilia 43. 4. KTM 42. 5. Yamaha 41. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 220 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 126. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 126. 4. Red Bull KTM Factory Racing 46. 5. Monster Energy Yamaha 44. 6. LCR Honda Castrol 38. 7. Honda HRC Castrol Team 36. 8. Trackhouse MotoGP Team 34. 9. Aprilia Racing 33. 10. Red Bull KTM Tech3 Racing 29. Prima Pramac Yamaha Racing 24.
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